Candy Dulfer
Biographie, Albums, CDs,
Konzert, Kritik
Diskografie von Candy
Dulfer:

Live in Amsterdam, 2001. Bestellen bei Amazon.de,
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What Does It Take, 1999.
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Girls Night Out, 1999. CD bestellen bei Amazon.de,
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For The Love Of You, 1998. Get the CD from Amazon.com,
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Sax-A-Gogo, 1993. Album bestellen bei Amazon.de,
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Biografie von Candy Dulfer
Die am 19. September 1969 in einem Dorf in der Nähe von Amsterdam
geborene Jazz-Funk-Saxophonistin Candy Dulfer wuchs in einer dem Jazz zugewandter
Familie auf. Ihr Vater, selbst ein respektierter Tenor-Saxophonist, brachte
sie schon in ihrer Kindheit mit der Musik von Sonny Rollins, Coleman Hawkins
oder Dexter Gordon in Kontakt. Ihre Mutter wurde später ihre Managerin.
Candy Dulfer begann mit sieben Jahren Saxophon zu spielten. Ihren ersten
Auftritt hatte sie zusammen mit ihrem Vater im zarten Alter von elf Jahren.
Zuerst spielte sie nonc in brass bands, doch bereits mit vierzehn
Jahren gründete sie ihre erste eigene Gruppe. Sie begann im Jazz Club
Circuit aufzutreten und stand bald an der Spitze ihrer aktuellen Band Funky
Stuff (wenn auch die meisten Mitglieder neu sind). Auf Madonnas Europatournee
im Jahr 1987 wurden sie als Support Group engagiert. Eine ähnliche
Aufgabe mit Prince wurde abrupt annulliert. Doch der Superstar reparierte
diese Brüskierung, indem er Candy während einer seiner Shows
zum Mitspielen auf die Bühne einlud. Daraus ergab sich danach eine
Einladung zu einer Plattenaufnahme mit Prince. Insbesondere der spektakuläre
Video-Mix Party Man mit dem Aufschrei when I want sax,
I call for Candy, machte die junge Dulfer bekannt. Candy war damals
allerdings erst 19 Jahre alt und fühlte sich zu jung, als ihr Prince
einen Platz in seiner Band anbot. Da sie nicht den Mut hatte, es ihm ins
Gesicht zu sagen, flüchtete sie Hals über Kopf nach Hause.
Die Aufnahmen mit Prince führten schlussendlich zur Zusammenarbeit
mit dem Eurythmics Gitarristen David Stewart, der ihr auf Lily Was Here,
1990 ein Nummer 6 Hit in Grossbritannien, einen Joint Credit gab.
Später arbeitete Candy auch mit Dave Gilmour, Aretha Franklin, Van
Morrison oder Pink Floyd. Candy Dulfer lebt mit ihrem Freund, Bandmitglied
Thomas Bank (keyboards), zusammen in Amsterdam.
Konzert im Volkshaus Zürich, 23. November
1999
Candy Dulfer
& Funky Stuff (Candy Dulfer as/voc, Thomas Bank keyb, Roger Happel keyb/voc, Ulco Bed g, Jan van Duikeren
tp, Peter Lieberom ts, Manuel Hugas
b, Oscar Kraal dm)
Bei ihrem Konzert vom 23. November im Volkshaus Zürich trat Candy
mit einer bis auf Thomas Bank und Ulco Bed neu zusammengesetzten Band auf.
Candy Dulfer & Funky Stuff spielten einen Mix aus alt und neu. Unter
den ersten gespielten Titeln waren die Sonny Rollins Kompositionen Iron
Lady und No Problem (das letztere Stück findet sich übrigens
auch auf ihrer neuen CD What does it take wieder). Nach einem Tribut
an David Sandborn und die Funk Musik der 70er Jahre folgte, für die
Uptempo-Saxophonistin eher ungewohnt, eine Ballade, die im Kontrast zum
Rest des Programms stand: So Cool. Der Keyboard-Beginn war etwas
billig, doch sobald der Rest der Band einsetzte, enstand ein voller Sound,
der nachhaltig bewies, dass So Cool einer ihrer besten Songs auf What
does it take ist. Dazu zählen übrigens auch noch der Titelsong
des Albums (featuring Jonathan Butler) sowie Cookie aus dem Film-Soundtrack
von Cookie's Fortune (Candy spielte darin auf Wunsch von Dave Stewart
das Saxophon).
Im Volkshaus-Konzert folgte auf die erwähnte Ballade der Titelsong
aus ihrem anderen neuen Album, Girl's Night Out, sowie I'm The
One aus What does it take. Mit andern Worten: Jazz-Funk, der
keine Wünsche offen lässt. Eine weitere Komposition mit einem
Solo des zweiten Saxophonisten offenbarte dagegen brutal den grossen Qualitätsunterschied
zwischen Candy Dulfer und einigen ihrer Bandmitglieder. Im Programm folgte
daraufhin mit It's alright ein Tribute an James Brown sowie Nikki's
Dream aus What does it take. Als einen Song, der ihre Lebensphilosophie
reflektiere, kündigte die Bandleaderin daraufhin Funkyness an.
Doch das Stück überzeugte nicht, weder auf der instrumentalen
noch auf der vokalen Ebene. Zum Schluss folgte jedoch mit Shake it Shake
it und Sax-A-Go-Go der Beweis, dass Candy Dulfer & Funky
Stuff eine brandheisse Live-Band ist, der nur eines fehlt: ein erstklassiger
Leadsänger/in. We've got to go verkündete das Ende von
zwei Stunden funkiger Tanzmusik mit Jazz-Elementen. Das Publikum war beigeistert.
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