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Tina Turner
Biografie und Albums

Biographie
Anne Mae Bullock, 1939 in Brownsville, Tennessee, geboren, trat ab 1957
mit ihrem Mentor Ike Turner im Duo Ike & Little Ann auf. 1958
wurde die Partnerschaft auf dem Standesamt besiegelt. Mit A Fool In
Love landeten Ike & Tina Turner 1961 ihren ersten Erfolg,
in den USA eine Nummer 27. Eine Reihe von Hits wie I Idolize You,
It's Gonna Work Out Fine oder Tra La La La La folgten. Häufige
Plattenwechsel und Auftritte in Las Vegas prägten die 60er Jahre,
an deren Ende Black Music-Versionen von Come Together, Proud
Mary oder Hony Tonk Woman dem hart arbeitenden Duo neue Hits
bescherten. Im September 1973 erreichten die zwei mit Nutbush City Limits
(GB Nummer 3, D 2, USA 26) iheren gemeinsamen Karrierehöhepunkt. Mit
dem Lied erinnerte die Autorin Tina Turner an den kleinen Ort in der Nähe
von Memphis, wo ihre Liebesbeziehung zu Ike begonnen hatte. Doch bereits
1972 und vor allem ab 1974 verfolgten die zwei auch getrennte Wege (Tinas
Acid Queen-LP, ihre erste Soloarbeit, war ein Flop). 1976 trennten
sie sich, Ike war durch seine Kokainsucht unberechenbar geworden. Tina
Turner schaffte nach einer Durchstrecke ab 1983 ihren Durchbruch als Solokünsterlin.
Ihr Album Private Dancer erhielt 1984 rasch Platin. Die Single-Auskopplungen
Private Dancer, What's Love Got To Do With It und Better
Be Good To Me wurden ebenfalls Bestseller (Nummern 7, 1 und 5 in den
USA). Ihr Mix aus Soul, Funk und Rock traf den Mainstream-Geschmack. Im
Film Mad Max III - Beyond Thunderdome spielte sie mit und ihr Titelsong
We Don't Need Another Hero (USA Nummer 2) sowie die Auskopplung
One Of The Living (USA Nummer 15) bescherten ihr weitere Hits. Die
Autobiographie I, Tina, mit Hilfe von Rolling Stone-Redakteur
Kurt Loder verfasst, erschien. Für den deutschen Markt schrieb ihr
langjähriger Betreuer Gerd Augustin das Taschenbuch Tina Turner.
Das Album Break Every Rule landete 1986 in den USA auf Nummer 1.
Auch mit Foreign Affair (1989) schlug sie erneut zu. Simply The
Best folgte 1991. 1993 lief ihre verfilmte Autobiographie What's
Love Got To Do With It mit Angela Bassett in der Hauptrolle in den
Kinos an. Mit dem James Bond-Titelsong zu Goldeneye landete sie
1995 einen weiteren Grosserfolg. Das Album Wildest Dreams 1995 war
dagegen mittelmass (es stieg nur in den GB-Charts hoch).
Album Twenty Four Seven - EMI, 1999. CD bestellen bei citydisc
Schweiz.
Ihr neuestes Album
Twenty Four Seven (1999) enthält mit Whatever You Need,
When The Heartache Is Over, Don't Leave Me This Way oder
Go Ahead solide Songs, von Tina Turner stimmlich hervorragend interpretiert.
Die musikalische Begleitung ist leider zumeist zu einfach gestrickt, eine
Spur zu billig. Trotzdem haben einige Tracks durchaus das Potential, in
der Hitparade hoch zu steigen, nicht zuletzt der Titelsong Twenty Four
Seven (siehe zu Tina Turner und Ike & Tina Turner das Fischer Rockmusik
Lexikon, auf das sich dieser Artikel stützt).

Hinzugefügt am 25. November 2004: Tina Turner: All The Best. EMI,
November 2004. Doppel-CD mit 33 ihrer besten Songs, darunter auch drei neue. Bestellen bei Amazon.de
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