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Die Sammlung
Jan und Marie-Anne Krugier-Poniatowskia
Der Genfer und New Yorker Galerist Jan Krugier-Poniatowski hat
zusammen mit seiner Frau Marie-Anne eine eindrückliche Privatsammlung
aufgebaut, die nach dem Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu
Berlin und der Sammlung Peggy Guggenheim in Venedig nun noch bis am 14. Mai 2000 im Museum Thyssen-Bornemisza in
Madrid erstmals öffentlich zugänglich ist.
Der 1928 in Polen geborene Jan Krugier
widmet die Ausstellung seinen Eltern und seinem Bruder, die in den KZs der
Nazis (wie fast alle Mitglieder seiner Familie) umkamen. Nach dem Krieg
zog er in die Schweiz, die ihm zu einer zweiten Heimat wurde.
Die ausgestellten 220 Zeichnungen, Gemälde und
Skulpturen, reichen von der italienischen und flämischen Kunst des 15.
Jahrhunderts bis zur klassischen Moderne des 20. Jahrhunderts. Die Sammlung umfasst
Werke von Benozzo Gozzoli, Vittore Carpiaccio, Fra Bartolommeo, Peter Paul
Rubens und François Boucher bis Robert Delaunay, Max
Beckmann und Edward Hopper, wobei das besondere Augenmerk den Zeichnungen
gilt. Die acht ausgestellten Gemälde waren zuvor in Berlin und Venedig
eben so wenig zu sehen gewesen wie rund 30 Zeichnungen. Die elf Skulpturen
reichen vom Alten Ägypten bis zu Germaine Richier.
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Rembrandt Harmensz. van Rijn, c. 1629/1630.
Foto: Ausstellungskatalog.
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