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B.B. King
Biografie und CD mit Eric
Clapton: Riding With The
King
Die Blues-Legende B.B. King hat zur Zeit zwei höchst
ungleiche Platten auf dem Markt. Makin' Love Is Good For You ist
leider ein langweiliges, zu simpel gestricktes Album, das nur
eingefleischten Fans zu empfehlen ist. Von ganz anderem Kaliber ist da Riding
With The King, ein kompromissloses Blues- und (Swamp) Rock-Album, das
B.B. King zusammen
mit Eric Clapton aufgenommen hat. Der Gesang erinnert ein wenig an Joe
Cocker: ohne Schnick-Schnack. Die Musik ist erfrischend, direkt, kurz sensationell.
Es ist die beste Platte mit populärer Musik seit Santanas Supernatural
- ist dies die grosse Rückkehr der alten Männer? Unter den zwölf Titeln von Riding
With The King ist keiner, der nicht gefallen würde. King und Clapton
haben erstmals 1967 im Café Au Go Go in Manhattan zusammengearbeitet und
seither den Kontakt nicht abgebrochen. Alte und neue Songs von B.B. King wie Ten
Long Years (1955), der berühmte Three O'Clock Blues (1951), Days
of Old und When My Hear Beats Like A Hammer werden durch Lieder aus
Claptons Repertoire wie Key To The Highway (von William Broonzy/Charles
Seger) oder Worried Life Blues (von Maceo Merriweather) ergänzt. Auch
Remakes wie Hold On I'm Coming, von Isaac Hayes und David Porter
geschrieben und in der Version von Sam & Dave ein Hit, überzeugen. Bestellen bei Amazon.de
Biographie: Riley B. King, besser bekannt als B.B. King,
wurde 1925 in Itta Bene, Mississippi, auf einer Baumwollplantage geboren. Seine Karriere
begann mit ersten Aufnahmen in Memphis Ende der 1940er Jahre. 1948 hatte er
einen Auftritt am Radio, worauf zahlreiche Engagements folgten. Ein
zehnminütiger Radio-Spot brachte ihm grosse Popularität. In der
folgenden Dekade nahm er zwei R&B #1 Hits auf: Three O'Clock Blues (1951)
und You
Don't Know Me (1952). Seither scheint er am Blues-Himmel. Zu den
Musikern, die sein Gitarrenspiel beeinflusst haben, gehört T-Bone Walker. Unter
seinen über 50 Alben ist Live At The Regal (1965) ein Höhepunkt. Darauf
befindet sich Help the Poor von Charles Singleton, das sich in einer
neuen Version auch auf Riding
With The King wiederfindet. 1970 stieg The Thrill Is Gone auf #15
in den Pop-Charts. Dieser Mainstream-Rekord B.B. Kings wird vom neuen Album Riding
With The King (2000) pulverisiert werden.
In seiner Karriere hat B.B. King mit seiner
Gitarre, Lucille, für die er schon einmal sein Leben gewagt haben soll, neun
Grammies und mehrere Down Beat-Polls gewonnen. Grammy Awards:
- Best R &B Vocal Performance, Male, 1970, für The Thrill Is Gone
- Best Ethnic or Traditional recording, 1981, für There Must Be A Better World
Somewhere
- Best Traditional Blues Recording, 1983, für Blues 'N Jazz
- Best Traditional Blues Recording, 1985, My Guitar
Sings the Blues (aus dem Album Six Silver Springs)
- Best Traditional Blues Recording, 1990, Live at San
Quentin
- Best Traditional Blues Recording, 1991, Live at the
Apollo
- Best Traditional Blues Recording, 1993, Blues
Summit
- Best Rock Instrumental Performance, 1996, SRV
Shuffle (mit Eric Clapton, Jimmie Vaughan,
Robert Cray, Bonnie Raitt, Buddy Guy, Dr. John und Art Neville), aus A Tribute to Stevie Ray
Vaughan
- Best Traditional Blues Album, 1999, Blues On The
Bayou
Die Autobiographie von B. B. King, zusammen mit David Ritz geschrieben: Gebundene Ausgabe, 369
S., 1998 (1996 engl.), Palmyra Vlg.,
Heidelberg. Bestellen
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Riding With The King. B.B. King & Eric Clapton Juni 2000. CD bestellen bei
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Schweiz

Makin' Love Is Good for You.
B.B King, Mai 2000. CD bestellen bei Amazon.de
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