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Bon Jovi
Biographie, Diskographie, Fotos, Albums



neu 2007: Bon Jovi: Lost Highway
. CD bestellen bei Amazon.com, Amazon.de oder Amazon.co.uk. Das am 8. Juni 2007 veröffentlichte 10. Studioalbum von Bon Jovi, Lost Highway, ist sowohl in Deutschland wie auch in der Schweiz direkt auf die #1 der Charts gesprungen und hat in beiden Ländern jeweils Gold Status erreicht. In ihrer Karriere haben Bon Jovi bisher weltweit rund 120 Millionen Alben verkauft. - Musiknoten /Sheet music by Bon Jovi.


Bon Jovi: Have A Nice Day. Island/Universal, September, 2005. Bestellen bei Amazon.com, Amazon.de, Amazon.co.uk.


Bon Jovi. Have A Nice Day Photo
. Foto Copyright: Universal Music.
 

Bon Jovi live in Times Square, 5. September 2002.
 
 

Biografie von Bon Jovi
Artikel vom Juli 2000
 
1962 in Sayreville, New Jersey, als John Bongiovi geboren, spielte er in einer Highschool-Band zusammen mit seinem jüngeren Bruder Matt und seinem Cousin Tony. Dort lernte er auch den ebenfalls 1962 geborenen David Rashbaum kennen. Zusammen spielten sie in den Gruppen Rest und Atlantic City Expressway, die im Vorprogramm von Bruce Springsteen auftraten. Seinen Lebensunterhalt verdiente sich John Bongiovi damals noch bei einer Imbisskette sowie im Power Station Studio für die Rolling Stones, David Bowie und andere.
 
Sein Cousin Tony arbeitete für die New Yorker Record Plant Studios und ermöglichte John 1982 die Aufnahme des Songs Runaway, bei dem er Unterstützung von Musikern der Bands von Rick Springfield und John Waite erhielt. Der Titel wurde In Lokalsendern häufig gespielt. Zusammen mit Rashbaum, der sich nun David Bryan nannte, sowie Alec John Such (*1956), der zuvor bei Phantom's Opera spielte, und Tico Torres (*1953), der von Frankie & The Knockouts kam, gründete John eine Gruppe, die sich zunächst Jon Bon Jovi & The Wild Ones nannte. Im März 1983 stiess Richie Sambora zur Band, den Such aus einer Tourneeformation von Joe Cocker kannte. Die Gruppe nannte sich nun nur noch kurz Bon Jovi.
 
1984 erschien ihr erstes Album Bon Jovi, zusammen mit einer überarbeiteten Version von Runaway. In den USA und GB stieg das Album bis #43 in den Charts, wo es sich fast ein Jahr lang dank den einfach gestrickten Songs hielt. Eine Tour mit Kiss und den Scorpions führte zu Erfolgen in Grossbritannien und Japan. Nach dem mittelmässigen Hardrock-Album 7800 mit den Singles Only Lonely und In And Out Of Love im Jahr 1985 folgte der Sprung an die Spitze. Im September 1986 erschien zuerst die Single You Give Love A Bad Name (US #1, UK #11), dann folgten das Album Slippery When Wet (US #1, UK #3, D #11) mit den Singles Livin' On A Prayer (US #1, UK #5, D 20) und Wanted Dead Or Alive (US #7, UK #13, D #47). Slippery When Wet verkaufte sich bis 1990 über 17 Millionen mal. Bon Jovi hatte sich im Heavy-Mainstream-Rock etabliert.
 
Das vierte Album New Jersey (US #1, UK #1, D #4) erschien im Oktober 1988 und enthielt fünf Single-Hits, darunter Bad Medicine (US #1), Born To Be My Baby (US #3) und I'll Be There For You (US #1). Im März 1989 heiratete John Bongiovi seine langjährige Freundin Dorothea Hurley. Im Sommer 1990 stürmte die Band mit Blaze Of Glory (US #1, UK #13, D #47) und dem gleichnamigen Album (US #3, UK #2, D #4) erneut die Charts. Im Herbst 1992 folgte das Album Keep The Faith (US #5, UK #1). Bis Oktober 1994 erschienen daraus fast alle Songs als Singles, darunter Always (US #4, UK #2, D #4). Bis Ende 1993 hatte die Band über 35 Millionen Platten verkauft. Nach der Weihnachtssingle Please Come Home For Christmas im Jahr 1994 (UK #7) verliess der Bassist Alex John Such die Band und erfüllte sich mit der Eröffnung einer Motorradladens einen Traum.
 
Im Sommer 1995 stellte Bon Jovi das Album These Days vor, mit Heavyrock-Hits wie Someday I'll Be Saturday Night (UK  #7, D #37), This Ain't A Love Song (US #14, UK #6, D #9), etc. Daneben spielte Jon Bon Jovi im Kinothriller Leading Man die Hauptrolle und posierte als Modell für den italienischen Modeschöpfer Gianni Versace. Im Juni 1997 veröffentlichte Jon Bon Jovi seine zweite Soloplatte Destination Anywhere, ein Album voller Mainstreamrock. (Dieser Artikel basiert auf dem Fischer Rockmusik Lexikon von Graf und Rausch - Rockmusiklexikon von Graf und Rausch bestellen). - Musiknoten /Sheet music by Bon Jovi.
 

Bon Jovi: Crush. Universal, 2000. Rund fünf Jahre nach dem letzten Album der Gruppe Bon Jovi, These Days (1995), das dem Kitsch nicht abgeneigt war, folgt mit Crush ein neuer Streich der Musiker Jon Bon Jovi, David Bryan, Richie Sambora, Tico Torres und Hugh McDonald. Die CD liegt nicht auf der Rock-Linie von Living On A Prayer, sondern es ist ein Balladenalbum. It's My Life und die Pop-Rock-Nummer She's A Mystery sind eher untypisch. Save The World, Thank You For Loving Me, Mystery Train oder Got The Girl repräsentieren den dominierenden easy-listening Stil, der nicht viel Berauschendes bereithält - insbesondere der einfallslose, gleichförmige Schlagzeugrhythmus ist ermüdend. Crush ist nicht miserabel, aber vermag auch nicht zu begeistern. Gitarrist Richie Sambora und Jon Bon Jovi konzentrierten sich in letzter Zeit mehr auf ihre Soloprojekte. Bon Jovi widmete sich der Schauspielerei, u.a. gerade in einem Film mit Oscar-Preisträger Kevin Spacey. Da blieb wohl nur Zeit für ein ohne Risiko produziertes, ambitionsloses Mainstream-Album, das die breite Masse unterhalten soll. Die Tracks 12 und 13, One Wild Thing, das mit 40er/50er Jahre Sound originell beginnt, und I Could Make A Living Out Of Lovin' You, versöhnen zum Schluss mit ihrem angriffigen Rock. Crush bestellen bei Amazon.de.
 

Am 21.9.2002 eingefügt: Bon Jovi: Bounce. Universal, September 2002. CD bestellen bei Amazon.com, Amazon.de, Amazon.fr, Amazon.co.uk. Ein weitgehend rockiges Album, das auch in den Balladen ohne seichte Stellen auskommt und folglich durchgehend überzeugt. Mehr als nur empfehlenswert. Siehe auch den englischen Artikel.
 

Bon Jovi live in Times Square, 5. September 2002. Foto Copyright: Universal Music.

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