Ray Charles
Biographie, Biografie, Albums,
Singles, CDs.
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Artikel vom Juli 2000
Hinzugefügt am 11.6.2004: Am 10. Juni 2004 ist Ray Charles in seiner
Residenz in Los Angeles im Alter von 73 Jahren verstorben.
Hinzugefügt am 6.März 2005: Der 1967 geborene Jamie Foxx hat für seine
Darstellung von Ray Charles im Film Ray Ende Februar 2005 verdient
den Oscar als bester Schauspieler gewonnen. Bestellen Sie die DVD Ray
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Schweiz. Die posthum erscheinenden Duette von Ray Charles mit Norah
Jones, Diana Krall, Bonnie Raitt, James Taylor, B. B. King und anderen
erinnern uns an den Verlust eines grossen Sängers, Pianisten und Songwriters.
Eingefügt am 21.12.2004: Genius Loves Company wurde für
10 Grammies nominiert: Best Album of the Year, Best Pop Vocal
Album, Record of the Year ("Here We Go Again" with Norah Jones),
Best Gospel Performance ("Heaven Help Us All" with Gladys Knight),
Best Traditional R&B Vocal Performance ("Sinner's Prayer" with
BB King), TWO for the Best Vocal Collaboration category (Here We Go Again with
Norah Jones and Sorry Seems to Be the Hardest Word with Elton John), Best
Instrumental Arrangement Accompanying Vocals (Victor Vanacore for "Over
the Rainbow" with Johnny Mathis), Best Engineered Album (non-classical),
Best Surround Sound Album.
Hinzugefügt am 15. Februar 2005: Ray Charles hat acht Grammy's gewonnen.
- RECORD OF THE YEAR: HERE WE GO AGAIN - Ray Charles & Norah Jones - Track
from GENIUS LOVES COMPANY.
- ALBUM OF THE YEAR: GENIUS LOVES COMPANY - RAY CHARLES & V.A.
- BEST POP COLLABORATION WITH VOCALS: HERE WE GO AGAIN - Ray Charles &
Norah Jones.
- BEST POP VOCAL ALBUM: GENIUS LOVES COMPANY - RAY CHARLES & VARIOUS
ARTISTS.
- BEST GOSPEL PERFORMANCE: HEAVEN HELP US ALL - RAY CHARLES & GLADYS
KNIGHT - Track from GENIUS LOVES COMPANY.
- BEST INSTRUMENTAL ARRANGEMENT ACCOMPANYING VOCALISTS: OVER THE RAINBOW -
Victor Vanacore, Arranger (Ray Charles & Johnny Mathis - Track from GENIUS
LOVES COMPANY).
- BEST ENGINEERED ALBUM, non-classical: GENIUS LOVES COMPANY.
- BEST SURROUND SOUND ALBUM: GENIUS LOVES COMPANY.

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Er ist eine Ikone des amerikanischen
Jazz, Soul und Pop: Ray Charles. Das Album The Very Best Of Ray Charles
gehört in jede Plattensammlung, da es der Ambition des Titels entspricht. Nach
mehr als 50 Jahren im Showbusiness kann der Komponist, Sänger und Pianist auf
eine Karriere reich an grossartigen Liedern und Erfolgen zurückblicken. Unter
den sechzehn Titeln der vorliegenden Zusammenstellung wurden fünfzehn zwischen
1954 und 1965 veröffentlicht. Einzig Seven Spanish Angels, 1984 zusammen
mit Willie Nelson aufgenommen und in den USA ein Country & Western #1
Hit, stammt aus späteren Jahren.
Ray Charles Robinson wurde 1930 in
Albany, Georgia, geboren. Im Alter von fünf Jahren begann er sein Augenlicht zu
verlieren. Ein Jahr später war er komplett erblindet. Ray Charles wuchs in
einer armen Gegend in Greenville, Florida auf. Der lokale Pianist Wylie Pitman
war der erste, der ihn ermunterte, Musik zu machen. Art Tatum, Nat King Cole und
Swing, Gospel, Blues und Country Musik beeinflussten den Jungen in den Jahren,
in denen er die staatliche Blindenschule in St. Augustine besuchte.
1945 verstarb seine geliebte Mutter.
Anstatt nach der Beerdigung in die Schule zurückzukehren, ging Ray Charles nach
Jacksonville, Florida, um in lokalen Combos zu spielen. In Tampa traf er auf den
Gitarristen Gosady McGee, der ihm zum Freund wurde. Eines Tages fragte er ihn,
wo der von Tampa am weitest entfernte Punkt in den USA liege. McGees Antwort war
Seattle - und dahin ging Ray Charles im März 1948.
Rasch erwarb er sich dort einen
guten Ruf. Bald folgte ihm McGee, zusammen mit dem Bassisten Milton Garred.
Zusammen bildeten sie das McSon Trio ("Mc" für McGee, "Son"
für Robinson), das leichten Jazz und Blues im Stil von Nat King Cole spielte.
Jack Lauderdale, damals Chef der Down Beat Records in Los Angeles, entdeckte die
Gruppe. 1949 erschien ihre erste Aufnahme (unter dem Namen The Maxin Trio), Confession
Blues, von Ray Charles geschrieben. Die Plattenfirma wurde in Swingtime
Records umbenannt und veröffentlichte mehrere Singles von Ray Charles, nun
unter dessen Namen. Dieser zog nach Los Angeles, gab das Trio auf und arbeitete
zwei Jahre als musikalischer Leiter des Bluesmusiker Lowell Fulson, mit dem er
auf Tournee ging.
1951 wurde Baby Let Me Hold Your
Hand ein R&B Hit. Im gleichen Jahr folgte Kiss-A-Me Baby, eine
alte Nummer des McSon Trios. Ray Charles entwickelte sich weiter und hörte auf,
ein Charles Brown Imitator zu sein. 1951 war das Swing Time Label in
finanziellen Schwierigkeiten, weshalb im Juni Atlantic Records Ray Charles aus
seinem Vertrag freikaufen konnte. Im September erschien die erste Aufnahme für
seine neuen Chefs, Ahmet Ertegun und Herb Abramson: It Should've Been Me.
Im Mai 1953 folgten sechs weitere, darunter Mess Around, inzwischen ein
R&B Klassiker. Es war sein erster Uptempo-Song. Bis dahin hatte sein
Repertoire vor allem aus Jazz- und Bluesballaden bestanden.
Im November 1954 hatte Ray Charles
eine Qualitätscombo zusammengestellt, mit Donald Wilkerson am Tenor- und David
"Fathead" Newman am Baritonsaxophon. Im selben Monat nahmen sie I've
Got A Woman auf. Der Song beendete das Tabu, Blues und Gospel nicht zu
vermischen, und bescherte Ray Charles den Durchbruch, denn es wurde ein R&B #1 Hit in den USA. Von da an war sein Aufstieg
nicht mehr aufzuhalten.
The Very Best of Ray Charles enthält
neben I've Got A Woman
Songs wie A Fool For You (USA R&B #1, 1955), What'd I Say Parts I
& II (R&B #1 und Pop #6, 1959), Georgia On My Mind (R&B
#3 und Pop #1, 1960), Hit The Road Jack (R&B und Pop #1, 1961), Unchain
My Heart (R&B #1 und Pop #9, 1961) und weitere Titel in ihrer besten,
nämlich der Originalfassung.
Sheet music by Ray Charles.
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