www.cosmopolis.ch
Nr. 21, Dezember 2000
Deutsche Ausgabe  Archiv  Kunst  Film  Musik  Geschichte  Politik  Lebensart  Reisen
English edition  Archives  Art  Film  Music  History  Politics  Lifestyle  Travel

© Copyright 2000  www.cosmopolis.ch  Louis Gerber  All rights reserved.

Lynne Arriale
und ihr Trio mit Steve Davis und Jay Anderson
Biografie, Biographie, CD- und Konzertkritiken
 
Biografien 
 
Im Alter von drei Jahren begann Lynne Arriale auf einem Plastik-Spielzeug-Klavier nach dem Gehör eigene Melodien zu spielen. Nach einigen Monaten konnte sie ihre Familie davon überzeugen, ihr einen Klavierlehrer zu finden. Lynne Arriale wurde in Milwaukee geboren und studierte zuerst klassische Musik am Wisconsin Conservatory of Music, wo sie mit einem master's degree abschloss. Bis in die Mitte ihrer zwanziger Jahre spielte sie klassische Musik. Daher rührt wohl auch ihre stupende Technik und ihr fliessendes Spiel. In dieser Hinsicht kann sie mit einem so herausragenden Pianisten wie Oscar Peterson verglichen werden. Lynne Arriale wechselte zum Jazz, weil diese Musik in vielerlei Hinsicht anspruchsvoll ist: Komposition, Improvisation und Live-Auftritt kommen zusammen. Sie sagt dazu, dass man im Jazz nach dem Spielen einer Melodie etwas Weitergehendes bieten müsse, etwas, das sie als "magisch" bezeichnet. Mitte der 1980er Jahre zog sie nach New York, wo sie an der Seite vieler Musiker ihre Sporen abverdiente.
 
Seit ungefähr 1992 konzentriert sie sich auf ihre eigene Musik, die sie mit ihrem eigenen Trio spielt. Ihre expressive, melodische Virtuosität brachten ihr 1993 den ersten Preis an der Great American Jazz Piano Competition ein. Nach dem Sieg nahm Lynne Arriale ihre erste Platte auf, The Eyes Have It, die Arrangements von Yesterdays, My Funny Valentine, Witchcraft und My Man's Gone Now enthält. 1995 nahm Lynne zusammen mit ihrem Trio When You Listen auf. Eigenständige Arrangements von How Deep Is the Ocean, Bess You Is My Woman Now und anderen Standards und Originals sind hier im Zentrum. Zu ihren weiteren Alben gehören With Words Unspoken, A Long Road Home und Melody. Der Live-Auftritt am Jazz Festival in Montreux 1999 und die gleichnamige Platte, die im Herbst 2000 herauskam, gaben ihrer Karriere neuen Schub. Seit Beginn ihrer Karriere ist Lynne Arriale eine Pianistin, die ihre Musik lebt, weshalb sie immer ehrlich klingt. Die Kritiker von Downbeat, JazzTimes, JAZZIZ sowie das Publikum, das sie live gesehen hat, loben sie und ihr Trio zurecht in den höchsten Tönen. Jetzt brauchen ihr eigentlich nur noch die Massen zu folgen.
 
Neben den Live-Auftritten sind die drei Musiker des Trios aktiv in der Ausbildung junger Jazz-Musiker. Sie leiten Workshops in den USA, Grossbritannien und auf dem europäischen Kontinent. Lynne Arriale und Steve Davis gehören zu den Leitern der Jamey Aebersold Summer Jazz Workshops und des Thelonious Monk Institutes in Aspen, Colorado.
 
Der Schlagzeuger Steve Davis wurde 1958 in Santa Barbara, Kalifornien, geboren. Er ist mit Richie Beirach, Bill Evans, David Liebman und John Patitucci aufgetreten. Er gehört zur Anfangsformation des Lynne Arriale Trios, das vor rund acht Jahren begann. In den 1970er Jahren nahm Steve Davis drei Alben als Leader auf und spielte bei den Aufnahmen vieler anderer Musik mit, darunter Richie Beirach, Bill Evans, Tim Hagans und Conrad Herwig. Er ist ein respektierter Jazz-Lehrer, der sechs Schlagzeug-Lehrbücher geschrieben hat und als Jazz-Professor am Musikkonservatorium der Universität Berlin unterrichtet hat. Zur Zeit ist Steve Davis "Visiting Artist in Residence" an der Indiana University. Er betreibt ein eigenes Aufnahmestudio, in dem er über hundert CDs aufgenommen hat, darunter A Long Road Home und Melody.
 
Der Bassist Jay Anderson wurde 1955 in Ontario, Kalifornien, geboren. Er graduierte an der California State University in Long Beach. Er war ein reguläres Mitglied der Bands von Michael Brecker, Michael Franks, Red Rodney, Ira Sullivan, Toots Thielemans und anderen. Seit 1992 spielt er regelmässig im Duo mit Joe Sample. Jay Anderson hat zwei Alben als Leader eingespielt. Daneben hat er auf über 150 Aufnahmen mitgewirkt, u.a. mit Paul Bley, Randy Brecker, Bob Berg, Bob Mintzer, Mike Stern, Lee Konitz und Donald Byrd. Jay Anderson ist auch auf Jazz-fremden Platten zu hören, so mit Frank Zappa, Tom Waits, Michel Legrand, Allen Ginsberg sowie auf dem Grammy Award Record of the Year aus dem Jahr 1997, Falling Into You, von Celine Dion. Daneben wirkte Jay auf weiteren zehn Platten mit, die für einen Grammy nominiert wurden. Er hat Jazz-Workshops in der ganzen Welt geleitet und ist ein Fakultätsmitglied der Manhattan School of Music in New York City.
 
Albums
 
A Long Road Home ist ein Trioalbum mit Lynne Arriale am Klavier, John Patitucci am Bass und Steve Davis am Schlagzeug. Das erste Stück, Monks Bye-Ya ist etwas zu konfus und laut. Doch bereits in Will o' the Wisp, von Lynne Arriale komponiert, zeigt die Pianistin ihre bezaubernde, introspektive Seite mit ihrem unnachahmlichen, ätherischen Spiel; ein Höhepunkt. Gillespies A Night in Tunisia ist eine frische, originelle Version, ebenso wie Lynnes Arrangement von A Night in Tunisia, in dem das Trio über verschiedene Tonarten hinweg moduliert und dabei behutsam die Melodie verändert. Das elegante Gruppenspiel wird von einem Solo von Schlagzeuger Steve Davis unterbrochen. Wouldn't It Be Lovely von Lerner und Lowe bildet wiederum einen Kontrast zum vorhergehenden Titel. Lynne zeigt einmal mehr ihre lyrische Seite. Das nachfolgende Stück, Letters From Mike O'Brien, fährt im besinnlichen Ton weiter, in dem Lynnes Klavierspiel am besten zum Tragen kommt. Die Komposition, von der Pianistin selbst geschrieben, ist einem treuen Fan in Saint Louis gewidmet, der ihr viele berührende Briefe geschrieben hat. Für Lynne zählt vor allem, den eigenen Weg zu finden, deshalb der Titel des Albums, A Long Road Home. Gillespies Con Alma, Parkers und Raingers I Wished On The Moon sind die folgenden Stücke. Das volkstümlich inspirierte The Dove fügt dem Album einen weiteren magischen Moment hinzu, zusammen mit dem Titelsong, A Long Road Home, beide von Lynne Arriale geschrieben. Im Zentrum der Platte steht nicht Lynnes Virtuosität, sondern ihre Fähigkeit, Gefühle auszudrücken.
 
Die CD Melody fährt dort fort, wo A Long Road Home endet, mit einer poetischen Komposition, Turning. Der Hauptunterschied zu A Long Road Home besteht darin, dass nun Scott Colley am Bass spielt. The Forgotten Ones ist inspiriert von Bildern verlassener, einsamer Menschen. Lynne versucht die Komposition so einfach wie möglich zu halten. Es sei wie sprechen, meint sie, ein Satz folge unerbittlich auf den andern. Beautiful Love ist der erste, nicht von Arriale selbst geschriebene Titel des Albums. Er offeriert optimistisches Funkeln. Danach folgt But Beautiful, eine wunderbare Melodie mit einem langsam verklingenden und dann wiederkehrenden Thema. Die Komposition Dance ist wie Turning von keltischer Musik inspiriert und macht seinem Titel alle Ehre. Hush a Bye baut auf einem traditionellen Volkslied auf, das Lynne von der Schule her kannte. Ihre Version von Gershwins It Ain't Necessarily So ist voller Stops und Starts, doch gleichzeitig immer swingend. Touch Her Soft Lips And Part ist eine Überraschung, da der Song vom britischen Komponisten klassischer Musik, William Walton, stammt. Lynne hat den Song zuerst auf  Peter Erskines Album Sweet Soul gehört. Walton hatte es für die Szene in Henry V geschrieben, in der Pistol in den Krieg zieht und nicht weiss, ob er seine Liebe wiedersehen wird. Es ist eine weitere zarte Melodie auf Melody. Als finalen Kontrast offeriert das Lynne Arriale Trio The Highlands, von Lynne geschrieben. Es ist ein Mix von keltischen, jazzigen, bluesigen und sogar funkigen Elementen.
 
Lynne Arriales neuestes [Artikel aus dem Jahr 2000] Album ist Live At Montreux. Wie die oben vorgestellten Platten ist es eine emotional überzeugende Darbietung. Zusammen mit Steve Davis am Schlagzeug und, neu, Jay Anderson am Bass, entstand die Aufnahme live am Jazz Festival in Montreux 1999. Zusammen mit Lynnes Sensibilität gibt das live-Erlebnis dem Album eine zuvor unerreichte Intensität. Das Konzert beginnt mit dem klassisch-eleganten Alone Together. Monks Evidence folgt, mit grossem Einfühlungsvermögen gespielt. Der Höhepunkt des Albums - und mein Lieblingsstück von Lynne Arriale überhaupt - ist With Words Unspoken. Das ätherische und emotionale Stück, von Lynne komponiert, gibt die Pianistin mit Feingefühl und Fragilität wieder. Besser geht's nicht. In Kontrast dazu folgt Seven Steps to Heaven, eine unterhaltsame, optimistische und fröhliche Referenz an die Komposition von Victor Feldman. Steve Davis spielt ein grossartiges, langes Schlagzeug-Solo, bevor das Trio zu klassischer Eleganz zurückkehrt. Think of One von Monk ist ein weiteres Stück, dasr berauschende "Action" offeriert. Estate dagegen ist eine introspektive Ballade von reflektierender Traurigkeit. Zusammen mit dem fröhlichen und lustigen Calypso, einer Mardi Gras-Komposition von Lynne, bildet es einen weiteren Höhepunkt. Das Jazz Konzert in Montreux endete mit An Affair To Remember, einer poetischen Ballade, die in ihrer Zerbrechlichkeit nahe an With Words Unspoken heranreicht. Live At Montreux ist ein hinreissendes, subtiles, anspruchsvolles, einfach sensationelles Album.

Englischer Artikel zu den Alben Arise und Inspiration.
 
Konzertkritik: Live im Bären in Häggenschwil, Schweiz, 17. November 2000
 
Am 17. November 2000 spielte das Lynne Arriale Trio im Barocksaal des Bären in Häggenschwil. Es war das erste Konzert in diesem vollständig getäfelten Saal. Gemäss dem Organisator, Peter Scherrer, könnten dort in Abständen von drei bis sechs Monaten regelmässig akustische Jazz-Trios auftreten. Mit seiner fast kubischen Form bietet der Holzsaal eine fantastische Akustik. Die intime Atmosphäre mit rund 150 Zuschauern bildete die ideale Kulisse für Lynnes Trio.
 
Die drei Musikern begann mit freien Abstraktionen von The Song is You, bevor sie der Komposition einen raschen Swing verliehen. Die zarte Lynne spielte mit geschlossen Augen. Sie sprach buchstäblich zu ihrer Musik, zum Klavier und mit sich selbst, vor allem im poetischen Soloteil des Stückes von klassischer Eleganz. Die sanfte und lyrische Ballade Feeling Good von Newley und Bricusse folgte. Das Zusammenspiel des Trio war harmonisch, eine perfekte Symbiose, mit Lynne Arriale als dem leuchtenden Stern. Der Bassist Jay Anderson ist der Kitt, der das Trio zusammenhält. Anderson spielte diskret, bildete dabei aber ein essentielles Element. Steve Davis am Schlagzeug handelte oft in Kontrast zum Piano. Auf Feeling Good folgte eine weitere Ballade, A House Not A Home, von Burt Bacharach. Arriales stilistische Sicherheit war atemberaubend, das delikate Ende, das sie dem Song bescherte, meisterhaft.
 
Alone Together, eine Komposition, die auch auf Live At Montreux zu hören ist, war voller Energie und bildete einen fröhlichen Kontrast zu den lyrischen Tönen, die zuvor dominiert hatten. Eine neue Welt von Gefühlen und Rhythmen öffnete sich dem Publikum. Das Trio gab sich keinen billigen Gesten hin, die Musik wurde nicht einfach rasch und laut. Alles hatte, wie immer bei Lynne Arriale, Hand und Fuss. In Alone Together erhielt Bassist Jay Anderson die Gelegenheit, seine melodische Virtuosität zu demonstrieren und zu zeigen, weshalb er ein essentielles Element des Trios ist. Steve Davis und Lynne Arriale brillierten danach in einer Reihe von kurzen, alternierenden Soli, bevor die drei Musiker den Weg zur Melodie zurückfanden.
 
Estate, geschrieben von Martino and Brighetti und ebenfalls auf Live in Montreux zu finden, ist eine ruhige und warme Ballade, die als Gegenpunkt zu Alone Together gesetzt war. Wie Lynne langsam, allmählich die Musik zum Verstummen brachte, war grosse Kunst. Gillespies A Night In Tunisia folgte. Das glühende Spiel und die blinde Koordination zwischen Klavier und Schlagzeug waren umwerfend. Das Trio fuhr mit Kontrasten weiter. William Waltons traurige Balle Touch Her Soft Lips and Part lebte von Lynnes empfindsamem Klavierspiel. Das letzte Stück vor der Pause war Calypso. Arriales fröhliche Komposition wurde mit Humor, Präzision, Wärme und Leichtigkeit dargeboten.
 
Der zweite Teil des Abends wurde mit Monks Bemsha Swing eröffnet. Das Trio begann mit improvisierten Elementen, bei denen der Humor nicht zu kurz kam. Das darauf folgende Stück, The Nearness of You, war erneut als Kontrast gesetzt. Harmonie und Eleganz triumphierten in dieser Ballade. Steve Davis gebrauchte lediglich seine Besen. Das Trio sandte warme Wellen aus. Lynne zauberte helle, glockengleiche Skalen hervor. Beautiful Love folgte. Wie der programmatische Titel des Albums, dem das Stück entnommen ist, verkündet, triumphierte hier die Melodie. Lynnes zauberhafte Flüge über das Piano wurden von Steve mit seinen Besen begleitet. Gegen Ende wurde das Spiel fast orgiastisch, ehe es langsam ausklang.
 
Yesterday's, eine Komposition von Kern, die Lynne auf ihrem Debütalbum eingespielt hat, wurde in einem Arrangement von Steve Davis vorgetragen. Das Spiel war lebhaft, flamboyant. Lynne demonstrierte ihre virtuosen Qualitäten. Ein spektakuläres, intensives Schlagzeugsolo von Steve durfte natürlich nicht fehlen. Nach dem puren Vergnügen kam wieder ein berührender, traumhafter, ja fast transzendentaler Moment mit James Taylors Don't Let Me Be Lonely Tonight, einem weiteren Höhepunkt des Abends. Gershwins It Ain't Necessarily So brachte die Fröhlichkeit zurück. Das Lynne Arriale Trio spielte Abdullah Ibrahims Mountain of The Night als Zugabe. Der einfache und gleichzeitig herrliche Rhythmus führte nochmals zu ätherischen, tranceähnlichen Momenten, in denen Steve Lynne auf subtile Weise, mit den blossen Händen auf dem Schlagzeug begleitete.
 
Es braucht zwei starke Männer, um Lynne Arriale in Bodennähe, auf die Ebene des irdischen Zuhörers zurück zu holen: Jay Anderson, den omnipräsenten, perfekt intonierenden und deshalb wohl unauffälligen Bassisten und Steve Davis, den geräuschetüftelnden Schlagzeuger, der wie keiner seiner Gilde Schlagzeug tanzt und dabei Klangfarben malt, die bald harmonisch, bald komplementär, auch schroff kontrastierend, zu jenen seiner beiden Triopartnern gesetzt und für die einmalige Frische und Lebendigkeit dieses Trios unentbehrlich sind. Die Art und Weise, wie Davis - trotz halsbrecherischer Eskapaden ausserhalb der rhythmischen Grundmuster - die Musik am swingen hielt, macht ihn zu einem der Meister seines Fachs. Das Lynne Arriale Trio bot einen unvergesslichen, kammermusikalischen Abend.
 
Siehe auch den englischen Artikel zu Lynne Arriale, der zusätzlich ein Interview mit der Pianistin enthält.
 

Lynne Arriale.

Steve Davis.
 
 

CDs mit dem Lynne Arriale Trio

 

Neu seit September 2004: Come Together. Ein teilweise impressionistisches anmutendes, ehrliches Album, ohne falsche Prätentionen, auf der Höhe ihrer besten Aufnahmen, mit Ausnahme von
Live At Montreux (siehe unten), das am besten ihre Qualitäten wiederspiegelt. Come Together bestellen bei Amazon.de, Amazon.com.
 


The Eyes Have It, 1994, Dmp.
 

When You Listen
, 1995, Dmp.
Album bestellen bei citydisc Schweiz.
 

With Words Unspoken
, 1996, Dmp.
 

A Long Road Home
, 1997, Tcb. CD bestellen bei
- Amazon.com,
- Amazon.co.uk,
- Amazon.de,
- citydisc Schweiz.
 

Melody
, Tcb, 1999. Album bestellen bei
- Amazon.com,
- Amazon.co.uk,
- Amazon.de,
- Amazon.fr,
- citydisc Schweiz.
 

Live At Montreux
, Tcb, May 2000. Ihr bestes Album. CD bestellen bei
- Amazon.com,
- Amazon.co.uk,
- Amazon.de,
- Amazon.fr,
- citydisc Schweiz.
 

Am 2.7.2002 hinzugefügt: Lynne Arriale Trio: Inspiration. TCB, 2002. CD bestellen bei
- Amazon.de
- Amazon.fr
- Amazon.co.uk
- Amazon.com
- citydisc Schweiz.
 

Lynne Arriale Trio: Arise. Motéma Music, 2003. CD bestellen bei
- Amazon.com
- Amazon.co.uk 
- Amazon.fr 
- Amazon.de.
 
Link zur englischen Kritik der Alben Arise und Inspiration.
 

 

 

www.cosmopolis.ch
Nr. 21, Dezember 2000
Deutsche Ausgabe  Archiv  Kunst  Film  Musik  Geschichte  Politik  Lebensart  Reisen
English edition  Archives  Art  Film  Music  History  Politics  Lifestyle  Travel

© Copyright 2000  www.cosmopolis.ch  Louis Gerber  All rights reserved.