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Leonard Cohen
Biographie, Biografie, CDs
Ein Leben für die Poesie - Die Biographie von Ira Nadel.
Hannibal Verlag, Höfen, 2000,
254 S.
Bestellen bei Amazon.de.
Engl. Originalausgabe:
Leonard Cohen: A Life in Art.
ECW Press, Toronto, 1994.

Leonard Cohen: Old Ideas
Hinzugefügt am 17. Februar 2012
Das Album von Leonard Cohen Old Ideas
(Columbia /Sony Music, 2012) mit 10 Songs bringt keinesfalls alte, abgestandene
Musik. Kein alter Wein in neuen Schläuchen, sondern einen Bordeau, der mit dem
Alter noch gereifter ist (Old Ideas als MP3
und
CD bei Amazon.de). Sein erstes Album in acht Jahren ist voller Poesie. Wir
verdanken es dem Fakt, dass Leonard Cohen für Jahre in ein buddhistisches
Kloster ging, während dem seine ehemalige Lebensgefährtin und Managerin sein
Vermögen veruntreute. Musik zur Finanzierung der Rente. Traurig und doch
grossartig!
Zum 67. Geburtstag von Leonard Cohen, geboren am 21. September 1934.
Artikel vom 21. September 2001
Der Literaturkritiker Ira Nadel schrieb
1994 Leonard Cohen: A Life in Art. Das mit der Kanadischen Medaille
für Biographie ausgezeichnete Buch erschien im Jahr 2000 im Hannibal Verlag
auf deutsch. Auf dieser Übersetzung beruht dieser Artikel. Da seit der
Originalausgabe des Buches nur
noch die CD Field Commander Cohen mit Live-Mitschnitten aus einer Tour
von 1979 erschienen ist, bleibt die Biographie von Nadel aktuell. [28.8.2002:
seither ist das Album Ten New Songs veröffentlicht worden].
Leonard Cohen wurde 1934 in eine konservative
jüdische Familie hineingeboren, die bedeutende europäische Vorfahren hatte
und zur Gründergeneration der jüdischen Gemeinde in Montreal zählte. Lazarus Cohen war Lehrer an der Rabbinerschule
im litauischen Woloschin gewesen, ehe er 1869 nach Kanada auswanderte. Er war
ein erfolgreicher Geschäftsmann. Sein Enkel Lyon Cohen starb als
Besitzer u.a. der Freedman Company, des grössten Tuchherstellers im britischen
Commonwealth, die sein Vater einst erworben hatte. Er begründete die Jewish
Times, die später mit dem Canadian Jewish Chronicle vereinigt
wurde. Lyon schrieb zudem oft Beiträge für die jüdische Presse. Mit 35
wurde er Vorsitzender der damals grössten Synagoge in Kanada. Lyons ältester
Sohn war der 1887 geborene Nathaniel Bernard Cohen, der verwundet aus dem
Ersten Weltkrieg zurückkam und danach im Familienunternehmen tätig war. Er
heiratete die 1907 geborene Masha Klinitsky-Klein, die Tochter eines 1923 aus
Polen geflohenen Rabbiners, der in ganz Kanada bekannt war.
Als Nathan und Masha 1934 einen Sohn, Leonard
bekamen, hatten sie ein Dienstmädchen, ein Kindermädchen sowie einen
Chauffeur, der auch als Gärtner für sie arbeitete. Leonard wuchs
wohlbehütet auf. Doch bereits 1944 verstarb sein Vater, was er u.a. in seinem
Klagegedicht Elegy verarbeitete (es wurde allerdings nicht in Selected
Poems 1956-1968 aufgenommen). Leonard besuchte die Roslyn-Grundschule sowie,
nebenbei, die hebräische Schule, die der Shaar-Hashomayim-Synagoge
angeschlossen war. Der Zweite Weltkrieg und das Wissen um die Leiden der Juden
verstärkten Leonards Gefühl der Verlorenheit.
1947 feierte der 13jährige seine Bar-Mizwa.
Zugleich wuchs sein Skeptizismus gegenüber der Religion. Sein Englischlehrer
an der Westmount High School, Mr. Waring, ermunterte ihn zu literarischen
Versuchen. Leonard arbeitete in der Redaktion der Schülerzeitung und war in
den Schülerrat gewählt worden. 1951 verliess er die Schule.
Bereits 1949 war Leonard ein Gedichtband von Lorca
in die Hände gefallen. Der 1936 durch Franco-Anhänger Hingerichtete wurde zu
einer wichtigen Inspirationsquelle für ihn, sodass er seine Tochter Lorca
nannte. 1950 begann Leonard Cohen ernsthaft Gedichte zu schreiben.
Am 21. September 1951, seinem 17. Geburtstag, schrieb sich Leonard Cohen an
der 1821 gegründeten McGill University ein, der renommiertesten
englischsprachigen Universität in Quebec. Als Nationalität gab er
"jüdisch" an. Im Examensjahr 1955 wurde er mit dem
Chester-McNaughton-Preis für kreatives Schreiben und mit dem Peterson-Preis
im Fach Literatur ausgezeichnet, das noch bei der Uni-Aufnahmeprüfung sein
schlechtestes gewesen war.
Sein Lehrer für Handelsrecht, F.R. Scott, ermunterte ihn zum Schreiben. 1957
vermittelte der Verfassungsrechtler und Nestor der Dichter Montreals Leonard
Cohen eine Hütte in der Nähe seines Sommerhauses in North Hatley, wo Leonard
seine Arbeit an The Spice-Box of Earth aufnahm. 1958 zog er wiederum
dahin, um an The Favorite Game zu arbeiten, das 1963 veröffentlicht
wurde und ihm 1964 den Literaturpreis der Provinz Quebec eintrug. Bis in die
1960er Jahre behielt Cohen Kontakt zu Scott und seiner Frau. Bei ihnen
schwärmte er von Bob Dylan und verkündete, er wolle der kanadische Dylan
werden (das Foto rechts von 1967 sowie weitere Fotos in der Biographie zeigen
auch rein äusserliche Anleihen Cohens an Dylan).
Irving Layton, dem Cohen 1949 flüchtig
begegnet war und den er 1954 auf einem Lyrik-Workshop an der McGill University
wieder traf, wurde sein "überschwänglicher Mentor und Wegweiser".
Layton war damals zugleich ein extravaganter Lehrer an der Herzliah Junior
High School, als Lehrbeauftragter an der Sir George Williams University und
als Assistent in Politikwissenschaft an McGill" tätig.
1955 entstanden die McGill Poetry Series, in der Leonard Cohens erste
Veröffentlichung, Let Us Compare Mythologies, als erster Band
erschien. Cohen beschäftigte sich darin mit "Verlust und Entdeckung,
Glaube und Zweifel, Liebe und ihr Verschwinden". Es war eine
"Kreuzung aus romantischer Lyrik und moderner Dichtung".
1957 erschien in den USA die Schallplatte Six Montreal Poets, in der
sich Cohen in der Gesellschaft seiner Lehrmeister Layton, F.R. Scott, A.M.
Klein, A.J.M. Smith und Louis Dudek befindet. Cohen wurde auf dem Album als
wichtigster junger Dichter in Montreal bezeichnet. Acht seiner Gedichte
befinden sich auf der Platte.
1956/57 bot die Columbia University in New York, an der Dudek 1951 promoviert
hatte, Cohen ein Studium an. Leonard schrieb sich an der School of General
Studies ein. Zu jener Zeit fanden die Beat-Poeten immer mehr Aufmerksamkeit.
Zu ihnen gehörte Allen Ginsberg, ein früherer Columbia-Absolvent.
1959 erhielt Cohen ein Stipendium des Canada Council, um in London seinen
ersten Roman zu schreiben. Doch der Kanadier war im November von der
britischen Metropole enttäuscht. Das Essen, die Mode und die Kunstszene fand
er uninspirierend. Im Dezember reiste er nach Griechenland, wo er sich in der
Künstlerkolonie von Hydra, 35 Seemeilen von Athen entfernt gelegen,
niederliess. Cohens englische Freundin Elizabeth mochte nicht mit ihm nach
Griechenland reisen. In Hydra lernte der Kanadier die intelligente und
attraktive Norwegerin Marianne Jensen kennen, die damals mit dem Romanautor
Axel Jensen verheiratet war, mit dem sie einen kleinen Sohn hatte. Cohen
reiste Marianne bis nach Norwegen nach und lebte danach mit Unterbrechungen
sieben Jahre lang mit ihr auf Hydra. Sie ist u.a. auf der Coverrückseite des
Albums Songs from a Room zu sehen.
Im April 1961, als die von den Amerikanern mitverantwortete Invasion in der
Schweinebucht kläglich scheiterte, befand sich Leonard Cohen auf Kuba. Die
Ereignisse verarbeitete er u.a. in Flowers. 1961 erschien The
Spice-Box of Earth, seinem
Grossvater Rabbi Klein gewidmet. Das Werk war ein Erfolg.
Darin befindet sich Celebration, Cohens Gedicht über Fellatio. Doch
die Struktur der Lyrik ist "traditionell und konservativ; Ironie entsteht
durch Bilder und Themen, nicht durch die Form."
Im August 1961 war Leonard Cohen erneut in Griechenland, wo ihm "die
falsche Schauerromantik ausgetrieben" und sein "verschnörkelter
Stil gereinigt [wurden] unter dem Einfluss kahler Berge und einer fremden
Gespielin, die schlichtes Englisch schätzte", wie er 1963 in einer
Pressemitteilung des Viking-Verlags schrieb. Auf Hydra freundete sich Cohen
mit den beiden australischen Romanautoren George Johnston und Charmaine Clift,
seiner Frau, an. Autoren wie Allen Ginsberg und Gregory Corso besuchten ihn.
Im Winter 1963 tauchte Leonard Cohen wieder einmal in der Szene Montreals auf,
wo er die Tänzerin Suzanne Verdal kennenlernte, die eines der Vorbilder für
zwei Gedichte in Parasites of Heaven (1966) wurde, die mit den Zeilen
"Suzanne wears a leather coat" bzw. "Suzanne takes you
down" beginnen. Das zweite Gedicht wurde als Suzanne der erste
Song auf seinem ersten Album Songs of Leonard Cohen aus dem Jahr 1968.
Erst mit 34 Jahren begann seine öffentliche Karriere als Musiker.
Ende Oktober 1964 erschien Flowers for Hitler, ein Buch mit Gedichten
über Griechenland und Europas Geschichte sowie Erotik und Schuld, das von
vielen als enttäuschend bezeichnet wurde. Die Gedichte seien wenig originell
und liessen die Energie von The Spice-Box of Earth vermissen, beklagten
viele Rezensenten. Parasites of Heaven von 1966 war im Gegensatz zu Flowers
for Hitler, das noch "soziales und moralisches Bewusstsein für die
Zeit zeigt", "völlig auf das Selbst [konzentriert]".
In Kanada begann Leonard Cohen die Arbeit am Roman Beautiful Losers,
den er auf Hydra im Drogenrausch fertig stellte, und der 1966
ein skandalumwitterter Triumph wurde. Ein Fernsehsender in Montreal bot Cohen
eine eigene Sendung an, die er allerdings ablehnte. Nur mit Selected Poems
1956-1968 aus dem Jahr 1968 konnte Leonard Cohen später nochmals seinen
literarischen Bekanntheitsgrad steigern.
Seit seiner Jugend hatte Leonard Cohen Lieder geschrieben und war damit auch
aufgetreten. Dank Musikern wie Bob Dylan und Judy Collins, die der Folkmusik
zum Erfolg verholfen hatten, konnte er nun als Sänger ein grösseres Publikum
erreichen. Mit seinen Büchern hatte er trotz Erfolgen bei den Kritikern kaum
Geld verdient.
1966 nahm Judy Collins Suzanne für ihr Album In My Life auf.
Damit begann Leonard Cohens Anerkennung als Sänger und Poet. In jenem Jahr
verbrachte er einige Zeit im New Yorker Chelsea Hotel, in dem in jener Zeit
Stars wie Joan Baez, Bob Dylan, Jimi Hendrix und Janis Joplin logierten.
Cohens Song Chelsea Hotel #2 auf dem Album New Skin for the Old
Ceremony von 1974 erzählt u.a. vom frühen Tod von Janis Joplin, mit der
er im Chelsea Hotel eine kurze Affäre hatte.
John Hammond nahm Cohen noch im September 1966 für Columbia unter Vertrag.
Judy Collins führte den Kanadier in die Musikszene New Yorks ein: Bob Dylan,
Lou Reed, Andy Warhol, The Velvet Underground und andere lernte er kennen. Die
Kritik konnte allerdings zuerst nichts mit Cohens Liedern anfangen.
1967 kam der Durchbruch. Das Konzert gegen den Vietnamkrieg vom 30. April 1967
in New Yorks Town Hall, das im Radio übertragen wurde, war wohl das
wichtigste. Cohen begann mit Suzanne, brach mitten in der ersten
Strophe ab und kam erst auf Drängen von Collins und der Zuschauer wieder auf
die Bühne zurück und zog sein Konzert durch. Das Publikum raste vor
Begeisterung. Der nächste Auftritt Cohens kam am Newport Folk Festival am 16.
Juli, wo er erneut gefeiert wurde. Ende 1967 schloss er die Aufnahmen für
sein erstes Album, Songs of Leonard Cohen (US #85), ab, in dem er sich
mit seiner Beziehung zu Frauen, insbesondere zu Marianne, beschäftigte.
Zu jener Zeit verlor Leonard Cohen die Rechte an Suzanne (Nadel
erklärt leider nicht, wie es dazu kam), weshalb er nie von den zahllosen
Aufnahmen seines Songs durch andere Musiker profitierte. Daraufhin gründete
er die Firma Stranger Music, die das Copyright all seiner Songs hat -
ironischerweise allerdings nicht an The Stranger Song, das seiner Firma
den Namen gab und das er als erstes öffentlich gesungen hat.
Marianne kehrte nach Oslo zurück und liess Cohen mit einem Gefühl von
Verlust und Einsamkeit zurück, die auf seinem zweiten Album, Songs from a
Room (1969; US #40; UK #5), zu hören ist, insbesondere im Lied So
Long, Marianne. Drogen, Speed und LSD, spielten in jener Zeit eine immer
wichtigere Rolle für Cohen.
1969 kaufte sich er sich ein kleines Haus im "griechischen" Viertel
von Montreal. Dass er sich nach dem Militärputsch vom April 1969 noch in
Griechenland aufgehalten hatte, brachte ihm Kritik ein. Zwei Gedichte in The
Energy of Slaves (1972) berichten von diesen Ereignissen.
In den Jahren 1967 bis 1993 erschienen nur noch wenige Bücher von Leonard
Cohen: The Energy of Slaves (1972), Death of a Lady's Man
(1978), seiner Mutter gewidmet, die in jenem Jahr verstarb, und Book
of Mercy (1984), das 1985 mit dem Lyrik-Preis der kanadischen
Autorenvereinigung ausgezeichnet wurde. Sie kamen beim Leser nicht mehr gut
an. Musikalisch dagegen waren diese Jahre seine produktivsten.
1970 begann Cohen mit den Aufnahmen zu seinem dritten Album, Songs of Love
and Hate (UK #4, D #24). Danach trat er seine erste Europatournee an, die
ein voller Erfolg wurde. Am 31. August trat er mit den Doors, Miles Davis und
Jimi Hendrix auf der Isle of Wight auf. Sein Album erschien 1971 und
"markiert den Beginn einer Dekade der Verzweiflung".
Robert Altman verwendete in seinem Film McCabe and Mrs. Miller mit
Warren Beatty und Julie Christie Songs von Leonard Cohen. Der Streifen war ein
Flop. 1972 kaufte sich Cohen ein zweigeschossiges Haus in Montreal. Im
September 1973 flüchtete er "vor häuslicher und persönlicher Unruhe im
Zusammenleben mit Suzanne Elrod" für zwei Monate nach Israel. Nadel
erwähnt nicht, dass Cohen in Israel kurz vor Ausbruch des Yom-Kippur-Krieges
in mehreren Militärbasen auftrat. Zurück in Kanada beherbergte er für
einige Wochen Bob Dylan und dessen kanadische Freundin. 1973 entstand Cohens
Off-Broadway-Theaterstück, Sisters of Mercy. Gleichzeitig schrieb er
sein fünftes Album, New Skin for the Old Ceremony, das 1974 erschien.
Kurz danach lief sein Film mit dokumentarischen Charakter, Bird on the Wire,
erfolgreich in London an. Cohen begab sich auf seine dritte und längste
Europatournee.
1975 lebte Cohen zurückgezogen in seinem Haus in den Bergen Hydras. The
Best of Leonard Cohen erschien; kommerziell ein Erfolg, wurde es von der
Kritik kaum beachtet. 1976 begann seine vierte Europatournee. Ende der 70er
Jahre lebte Cohen allein. Seine Frau hatte ihn verlassen, sein Mutter war
verstorben. Seine Erneuerung kündigte sich mit Recent Songs (1979; D
#56) an. Zen, das Judentum und seine eigene Kunst inspirierten ihn dabei. Die
Kritik war des Lobes voll. Eine weitere Europatournee folgte. Der kanadische
Dokumentarfilmer Harry Rasky begleitete ihn für den Fernsehsender CBC für
seinen Film The Song of Leonard Cohen. Die Periode der Neubesinnung
endete mit Book
of Mercy (1984), das zunächst A Book of Psamls hiess und
"zugleich Gebet, Beichte und Apologie" war.
1985 erschien das Album Various Positions (UK #43; D #43), dessen Vertrieb
Columbia in den USA abgelehnt hatte, obwohl CBS es in Kanada und Europa
vertrieb. Daraufhin brachte Jem-Records die Platte in geringer Stückzahl auf
den US-Markt. Für Various Positions hatte Cohen 1983 in Toronto das
Video I Am a Hotel gedreht. Es enthielt fünf Songs und läutete sein
Comeback ein. Erstmals seit zehn Jahren trat er 1985 wieder in New York auf.
Das Coveralbum Famous Blue Raincoat (1986/87) von Jennifer Warnes war
bei Kritik und Publikum ein Erfolg.
1988 folgte I'm Your Man (UK #48; D #32), Cohens zehntes Album. Es
verkaufte sich allein in Europa eine Million mal. Es ist der französischen
Fotografin Dominique Issermann gewidmet. Eine Welttournee folgte. 1991
erschien das Tributalbum I'm Your Fan, auf dem Nick Cave, R.E.M., John
Cale und andere Leonard Cohen die Referenz erweisen. Ebenfalls 1991 wurde eine
Anthologie mit 43 Liedern Cohens veröffentlicht.
1992 erschien The Future (UK #36; D #79), ein Album, an dem Cohen vier
Jahre lang gearbeitet hatte. Es ist seiner zeitweiligen Freundin ab 1991, der
Schauspielerin Rebecca de Mornay gewidmet. Robert Altman hatte die beiden
Jahre zuvor miteinander bekannt gemacht. Ende 1993 folgte Stranger Music:
Selected Poems and Songs in Kanada. Das 465seitige Werk umfasst eine
Auswahl von Cohens schwer erhältlichen frühen Werken sowie viele Songtexte.
Seither ist es still um den Kanadier geworden. Einzig Field Commander Cohen mit Live-Mitschnitten aus einer Tour
von 1979 erschien noch 2001. Seit 1994 lebt Cohen zumeist in der Nähe von Los
Angeles. Ein weiteres Tributalbum erschien 1995, The Songs of Leonard Cohen,
mit Interpretationen von Sting, Peter Gabriel, Elton John und anderen
Musikern.
Leonard Cohen schreibe weniger, um die Welt zu verstehen, als vielmehr, um
sich selbst zu verstehen, schreibt Ira Nadel. Verlust, Traurigkeit und
Unschuld, Verzweiflung und Verstehen sowie der zunehmende Zerfall der
Gesellschaft seien die Themen seiner Gedichte und Lieder. Nadels substantielle
und leserfreundlich geschriebene Biographie ist empfehlenswert. Sie zeigt
insbesondere den Zusammenhang zwischen seiner Vita und seinen Gedichten.
Quellen:
Die Biographie von Ira Nadel:
Leonard Cohen: Ein Leben für die Poesie.
Hannibal Verlag, Höfen, 2000, 254 S.
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Engl. Originalausgabe:
Leonard Cohen: A Life in Art. ECW Press, Toronto, 1994. Weitere Infos
aus dem
Rockmusik
Lexikon von Grauf und Rausch sowie von Columbia/Sony Music. -
Leonard Cohen CDs bei Amazon.de
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Musiknoten von Leonard Cohen.
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Leonard Cohen bei der Pressekonferenz zu Old Ideas im Januar 2012 in Paris.
Photo Copyright Yann Orhan / Sony Music. Old Ideas
als MP3
und
CD bei Amazon.de.

Die Biographie von Ira Nadel:
Leonard Cohen: Ein Leben für die Poesie.
Hannibal Verlag, Höfen, 2000, 254 S.
Buch bestellen bei Amazon.de.
Engl. Originalausgabe:
Leonard Cohen: A Life in Art.
ECW Press, Toronto, 1994. - Leonard Cohen CDs bei Amazon.de .

Leonard Cohen: Ten New Songs. Sony, 2001. Bestellen bei Amazon.de,
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(Hinweis auf das neueste Werk von Cohen am 15.10.2001 hinzugefügt). -
Musiknoten /
Sheet music von Leonard Cohen.

Leonard Cohen: Greatest Hits. Columbia/Sony,
1998. CD bestellen bei Amazon.de.

Leonard Cohen: I'm Your Man.
Columbia/Sony, 1988.
CD bestellen bei Amazon.de.

Leonard Cohen: The Future. Sony/Columbia,
1992. CD bestellen bei Amazon.com.

Leonard Cohen: Field Commander Cohen:
Tour of 1979. Columbia/Sony, 2001. Die neueste CD mit Aufnahmen von 1979.
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oder Amazon.fr.
Die Biographie von Ira Nadel:
Leonard Cohen: Ein Leben für die Poesie.
Hannibal Verlag, Höfen, 2000, 254 S.
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Engl. Originalausgabe:
Leonard Cohen: A Life in Art.
ECW Press, Toronto, 1994. -
Musiknoten /
Sheet music von Leonard Cohen.

Leonard Cohen 2011 beim Photoshooting zu Old Ideas. Photo Copyright
Dominique Issermann / Sony Music.
Old Ideas
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Leonard Cohen bei der Pressekonferenz zu Old Ideas im Januar 2012 in
Paris. Photo Copyright Yann Orhan / Sony Music. Old Ideas
als MP3
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