Auktionspreise im
Kunstpreis Jahrbuch und bei Artprice
Artikel vom 18. Juni 2002
Der Kunstmarkt entstand in der Mitte des
17. Jahrhunderts, als öffentliche Versteigerungen in Paris, London und
Amsterdam stattfanden. Im 18. und 19. Jahrhundert wurden jährlich weniger als
5,000 Kunstwerke pro Jahr verkauft. Selbst in den Jahren 1900 bis 1970 wurden
jährlich nur 6,000 bis 7,000 Werke in Auktionen zugeschlagen. Seither ist der
Markt explodiert. Artprice
dokumentiert jährlich über 500,000 verkaufte Kunstwerke jährlich. Rund 90%
der in Auktionen verkauften Werke kosteten unter $10,000.
Informationen zum Kunstmarkt, zu Auktionspreisen lassen sich auf verschiedene Arten
sammeln: auf
den Webseiten der einzelnen Auktionshäuser, siehe dazu unsere Artlinks;
in den Feuilletons führender Zeitungen wie NZZ und FAZ, welche die über
Jahre gesammelten Artikel
auch auf CD-ROMs anbieten; jährlich in Büchern wie den Bänden
Auktionspreise von Hirmer, dem darin führenden Verlag im
deutschsprachigen Bereich.
Der weltweite Marktführer, was den Kunstmarkt und Auktionspreise betrifft, ist jedoch Artprice,
mit dem Cosmopolis nun eine Partnerschaft eingegangen ist. Hin und wieder
werden wir, gestützt auf Artprice,
Neuigkeiten aus dem Kunstmarkt publizieren.
Auktionspreise im Kunstpreis Jahrbuch von Hirmer sind konventionell in
Büchern aufbereitete Daten, die jährlich den Überblick über Auktionsresultate
weltweit bieten. Mehrere Tausend s/w-Fotos pro Jahrgang illustrieren die
Werke; die drei Bände von 2000 sind mit insgesamt über 6000 s/w-Fotos
ausgestattet. Der Vorteil der Jahrbücher liegt in der
"Bedienungsfreundlichkeit": einfaches Blättern in Büchern
überfordert niemanden. Die in Auktionspreise genannten Zahlen sind
Zuschlags- (Hammer-) Preise, auf die noch die unterschiedlichen Aufgelder,
Steuern und weitere Kosten hinzuzurechnen sind. Deshalb gibt es in den Bänden
extra Tabellen zu "Aufgelder, Steuern und Folge- (Urheber-) recht-Abgaben.
Der Weltführer Artprice bietet im Internet auf englisch und
französisch beständig aktualisierte Daten und Infos auf englisch und
französisch. Die Datenbank umfasst rund vier Millionen Auktionspreise seit
dem 17. Jahrhundert bis heute. Artprice
deckt jährlich die Ergebnisse von 2,900 Auktionshäusern in 40 Ländern ab
und hat die wichtigsten Kunstpreis-Referenzwerke sowie die Schweizer Firma Xylogic
gekauft, ein IT-Service-Spezialist für ökonometrische Daten. Zu den
strategischen Übernahmen gehören Sound View Press
in den USA, die 15 Referenzwerke zur amerikanischen Kunst herausgeben,
darunter den Klassiker von Peter Hastings "Who was Who in
American Art" sowie der französische Verleger Van Wilder
mit seinem "Argus du Livre de
Collection" und die Bayer-Datenbank aus den USA, welche Kunstauktionen im
englischsprachigen Raum von 1700 bis 1913 umfasst.
Artikel zu Kunst/Ausstellungen auf deutsch
und English.
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Auktionspreise im Kunstpreis Jahrbuch, Bd. 55/1-3 (3 Bände), Hirmer, 2000.
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Auktionspreise im Kunstpreis Jahrbuch, Bd. 56/1-3 (3 Bände), Hirmer, 2001
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Auktionspreise im Kunstpreis Jahrbuch, Bd. 56/3 (nur Band 3). Gebunden, Hirmer,
2001, 837 S. Bestellen bei Amazon.de.
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