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Nr. 37, Juni 2002
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Auktionspreise im Kunstpreis Jahrbuch und bei Artprice
Artikel vom 18. Juni 2002
 
Der Kunstmarkt entstand in der Mitte des 17. Jahrhunderts, als öffentliche Versteigerungen in Paris, London und Amsterdam stattfanden. Im 18. und 19. Jahrhundert wurden jährlich weniger als 5,000 Kunstwerke pro Jahr verkauft. Selbst in den Jahren 1900 bis 1970 wurden jährlich nur 6,000 bis 7,000 Werke in Auktionen zugeschlagen. Seither ist der Markt explodiert. Artprice dokumentiert jährlich über 500,000 verkaufte Kunstwerke jährlich. Rund 90% der in Auktionen verkauften Werke kosteten unter $10,000.
 
Informationen zum Kunstmarkt, zu Auktionspreisen lassen sich auf verschiedene Arten sammeln: auf den Webseiten der einzelnen Auktionshäuser, siehe dazu unsere Artlinks; in den Feuilletons führender Zeitungen wie NZZ und FAZ, welche die über Jahre gesammelten Artikel auch auf CD-ROMs anbieten; jährlich in Büchern wie den Bänden Auktionspreise von Hirmer, dem darin führenden Verlag im deutschsprachigen Bereich. Der weltweite Marktführer, was den Kunstmarkt und Auktionspreise betrifft, ist jedoch Artprice, mit dem Cosmopolis nun eine Partnerschaft eingegangen ist. Hin und wieder werden wir, gestützt auf Artprice, Neuigkeiten aus dem Kunstmarkt publizieren.
 
Auktionspreise im Kunstpreis Jahrbuch von Hirmer sind konventionell in Büchern aufbereitete Daten, die jährlich den Überblick über Auktionsresultate weltweit bieten. Mehrere Tausend s/w-Fotos pro Jahrgang illustrieren die Werke; die drei Bände von 2000 sind mit insgesamt über 6000 s/w-Fotos ausgestattet. Der Vorteil der Jahrbücher liegt in der "Bedienungsfreundlichkeit": einfaches Blättern in Büchern überfordert niemanden. Die in Auktionspreise genannten Zahlen sind Zuschlags- (Hammer-) Preise, auf die noch die unterschiedlichen Aufgelder, Steuern und weitere Kosten hinzuzurechnen sind. Deshalb gibt es in den Bänden extra Tabellen zu "Aufgelder, Steuern und Folge- (Urheber-) recht-Abgaben. 
 
Der Weltführer Artprice bietet im Internet auf englisch und französisch beständig aktualisierte Daten und Infos auf englisch und französisch. Die Datenbank umfasst rund vier Millionen Auktionspreise seit dem 17. Jahrhundert bis heute. Artprice deckt jährlich die Ergebnisse von 2,900 Auktionshäusern in 40 Ländern ab und hat die wichtigsten Kunstpreis-Referenzwerke sowie die Schweizer Firma Xylogic gekauft, ein IT-Service-Spezialist für ökonometrische Daten. Zu den strategischen Übernahmen gehören Sound View Press in den USA, die 15 Referenzwerke zur amerikanischen Kunst herausgeben, darunter den Klassiker von Peter Hastings "Who was Who in American Art" sowie der französische Verleger Van Wilder mit seinem "Argus du Livre de Collection" und die Bayer-Datenbank aus den USA, welche Kunstauktionen im englischsprachigen Raum von 1700 bis 1913 umfasst.

Artikel zu Kunst/Ausstellungen auf deutsch und English.
 

Auktionspreise im Kunstpreis Jahrbuch, Bd. 55/1-3 (3 Bände), Hirmer, 2000. Bestellen bei Amazon.de.
 

Auktionspreise im Kunstpreis Jahrbuch, Bd. 56/1-3 (3 Bände), Hirmer, 2001 Bestellen bei Amazon.de.
 

Auktionspreise im Kunstpreis Jahrbuch, Bd. 56/3 (nur Band 3). Gebunden, Hirmer, 2001, 837 S. Bestellen bei Amazon.de.
 

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