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Norah Jones
Biografie, Konzert- und
CD-Kritiken

Hinzugefügt am 11. Mai 2012
2012 neu von Norah Jones ist das Album Little Broken
Hearts, entstanden zusammen mit Danger Mouse. Das Album Little Broken
Hearts als MP3 bestellen bei
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Hinzugefügt am 17. November
2009:
Norah Jones: The Fall.
Die neue Deluxe-Edition Doppel-CD vom November 2009. Bestellen bei
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Amazon.com (import),
Amazon.ca. Norah Jones hat alle Songs selbst geschrieben bzw. daran
mitgeschrieben. Sie präsentiert sich mit einer neuen Band und nun auch an der
Gitarre, nicht mehr nur am Piano. Der grossartige Gitarrist an ihrer Seite
ist übrigens
Marc Ribot.
Einem Interview in der Boulevard-Zeitung
Blick entnehmen wir, dass Norah Jones aus ihrer Wohnung in Brooklyn ausziehen
musste, nachdem eine US-Zeitung auf dem Titelblatt ein Foto ihrer
Wohnungstür und voller Adresse gebracht hatte. Daneben war ein Foto von
Saddam Hussein unter dem Titel Hunt and Destroy. Seither lebt sie in
einem Loft in Manhattan.

Das Album Not Too Late vom 26. Januar 2007.
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Hinzugefügt am 24. Januar 2007
Mit Not Too Late legt Norah Jones
nach einer kleineren Auszeit ein nachdenkliches und unaufgeregtes Balladenalbum
mit einer Prise Soul und Country Music vor. Erstmals hat sie alle Songs selbst
komponiert oder zumindest daran mitgeschrieben. Die dreizehn Kompositionen
feiern das Prinzip "weniger ist mehr". Bei Sinkin' Soon zeigt Norah
feinen Humor. Nörgler werden Not Too Late als langweilig und
abwechslungslos, Fans als aus einem Guss bezeichnen. Auf CD überzeugen Gesang
und Band. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Musiker gegenüber 2002 live
eindeutig verbessert haben, denn im Konzert wirkte damals - abgesehen von Norahs
Gesang - vieles verbesserungswürdig. Auf CD und live spielt die Sängerin nun
nicht mehr nur Klavier, sondern auch Gitarre, was ihr eine direktere
Kommunikation mit dem Publikum ermögliche, meinte sie in Interviews. Not Too
Late ist kein Album mit Ecken und Kanten, sondern eben etwas für Leute, die
den Stil von Norah Jones lieben.
Hinzugefügt am 17. November 2006
Das neue Studioalbum
„Not Too Late“
von Norah Jones, ihr drittes, erscheint am 26. Januar 2007. Es enthält dreizehn
neue Songs. Dabei handelt es sich zum ersten Mal ausschliesslich um
Eigenkompositionen. Da einige Titel düster, ja fast zynisch seien, soll der
Titel des neuen Albums Hoffnung vermitteln. „Not Too Late“ wird von ihrem
langjährigen Bassisten Lee Alexander produziert. Neben ihren Bandmitgliedern
sind auf dem Album Gastmusiker wie M. Ward, Richard Julian sowie Jeffrey Zeigler vom Kronos Quartet zu hören. Die erste Single „Thinking About You“ ist bereits im
Radion zu hören und wird ab dem 5. Dezember 2006 als kommerzieller Download
angeboten. Das neue Album Not Too Late erscheint am 26. Januar 2007.
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Alleine für ihr Debütalbum „Come Away With Me“ hat Norah Jones acht Grammys
erhalten. Ihre Tonträger haben sich bisher über dreissig Millionen Mal verkauft.
Die Sängerin, Pianistin und Songwriterin lebt in New York.
Artikel vom 8. März 2003
Die am 30. März 1979 in New York City
geborene Norah Jones wurde bei der Grammy-Verleihung 2003 mit acht
Auszeichnungen reich beschenkt. Ihr Debütalbum Come Away With Me wurde
zur Scheibe des Jahres gekürt, die von Jesse Harris geschriebene Ballade Don't
Know Why erhielt den Preis für den besten Song. Gemäss Pressemeldungen
haben sich die Verkäufe des Albums seither mehr als verdreifacht und es so
zur #1 in den Billboard Charts, also zum meistverkauften Album in den
USA gemacht.
Come Away With Me - Albumkritik

Norah Jones: Come Away With Me. EMI/Blue Note, 2002. CD bestellen bei Amazon.de,
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Auf dem Debüt-Album Come Away With Me von Norah Jones spielen Jazz-Grössen wie
Gitarrist Bill Frisell (allerdings nur bei The Long Day Is Over) und
Schlagzeuger Brian Blade mit. Doch die sympathische 23jährige Amerikanerin
ist deswegen noch keine Jazzsängerin. Das Balladenalbum ist vielmehr ein
Stilmix aus Pop, Soul, Jazz, Country, Folk-Pop und weiteren
Einflüssen. Der Bassist Lee Alexander und der Gitarrist Jesse Harris haben
die meisten Kompositionen beigesteuert. Der beste Song auf Come Away With
Me ist jedoch nicht das mit einem Grammy ausgezeichnete Don't Know Why
von Jesse Harris, sondern der Titelsong Come Away With Me aus der Feder von Norah
Jones, die auch die Ballade Nightingale zur Platte beigesteuert hat. In
Nightingale geht es um jemanden, der seinen Weg sucht. Norah Jones selbst? Es bleibt zu hoffen, dass sie trotz der acht Grammies weiter suchen
wird, denn das durchaus ansprechende Album ist noch kein Meisterwerk. Die
vielen Grammies belegen vielmehr, wie armselig die Konkurrenz ist. In der
jungen Dame mit der einprägsamen Stimme steckt noch mehr.
Norah Jones: Gesang, Piano und Wurlitzer; Lee Alexander: Bass; Dan Rieser:
Schlagzeug; Jesse Harris: Gitarre; Adam Levy: Gitarre. Mit diesen Musikern
spielt Norah Jones seit Herbst 2000 in New York zusammen. Als " special guests" wurden für Come
Away With Me die Gitarristen Bill Frisell und Kevin Breit, die
Schlagzeuger Brian
Blade und Kenny Wollesen, der Violinist Jenny Scheinman, der Akkordeonist Rob Burger
sowie der Hammond B-3 Orgelspieler Sam Yahel eingeladen.
Biografie, Biographie
Die wie erwähnt am 30. März 1979 in
New York geborene Norah Jones ging im Alter von vier Jahren mit ihrer Mutter
Sue Jones nach Grapevine, einer Vorstadt des texanischen Dallas. Norah ist die
nichteheliche Tochter der indischen Sitar-Legende Ravi Shankar, zu dem sie aber so gut
wie keinen Kontakt hat. Die Sitar-Spielerin Anoushka Shankar ist folglich
Norahs Halbschwester. Zum Bruch zwischen Sue Jones und Ravi Shankar kam es,
als der Inder die Mutter von Anoushka heiratete.
Mit fünf Jahren begann Norah im Kirchenchor zu singen. Mit sieben nahm sie
erste Klavierstunden. Für eine kurze Zeit spielte sie in der Junior
Highschool das Saxophon. Mit 15 ging sie auf die renommierte Booker T. Washington High School for the Performing and Visual
Arts, an der auch die Sängerin Erykah Badu und der Jazztrompeter Roy Hargrove ausgebildet wurden.
Noch auf der High School gewann sie 1996 zwei Down Beat Student Music
Awards: "Best Jazz Vocalist" und "Best Original Composition".
1997 gewann sie erneut den Student Music Award als "Best Jazz Vocalist".
Norah Jones ging an die für ihre Musikkurse bekannte University of North
Texas, wo sie einen Major in "jazz piano" erwarb. Daneben sang sie
in einer Jazzrock-Band. 1999 zog sie nach New York City, wo sie für rund ein
Jahr regelmässig
mit der Funk-Fusion-Gruppe Wax Poetic auftrat.
Doch schon bald gründete Norah Jones ihre eigene Band, zusammen mit dem
Gitarristen und Songwriter Jesse Harris, dem Bassisten und Songwriter Lee Alexander sowie dem Schlagzeuger Dan Rieser. Im Oktober 2000 nahmen die vier Musiker ein
Demo für Blue Note Records auf. Im Januar 2001 nahm sie das zu EMI gehörende
Label unter Vertrag.
Norah Jones sang übrigens zwei Lieder auf dem Blue Note-Album Songs from the Analog
Playground von Charlie Hunter (More Than This von Roxy Music sowie
Day Is Done von Nick Drake). Die Sängerin trat auch öfters live mit
der Gruppe des Gitarristen Charlie Hunter auf.
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Hinzugefügt am 30. Januar 2007
Norah Jones spielt erstmals eine
Filmrolle in Wong Kar Wais erstem englischsprachigen Film, My Blueberry
Nights, der 2007 in die Kinos kommen wird. Weitere Schauspieler in diesem
Film sind Jude Law, Rachel Weisz, Natalie Portman und David Strathairn. - Die
DVD My Blueberry Nights
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Norah Jones: Feels Like Home. EMI/Blue Note, 9. Februar
2004. Album CD bestellen bei Amazon.de,
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Konzertkritik: Konzert im Kaufleuten in Zürich, 15.
Oktober 2002
Norah Jones, piano/vocals - Adam Levy, guitar - Lee Alexander, bass - Andrew
Borger, drums - Daru Oda, tourmanager/vocals.
Das Zürcher Konzert begann mit einer Blues-umwehten Version von Turn Me On.
Der Gesang von Norah Jones war bestechend, die Band dagegen blieb eher blass.
Mit dem Hank Williams-Titel Cold Cold Heart wurde es jazziger. Erneut
überzeugte die Sängerin mit ihrer warmen, sinnlichen und teilweise rauchigen
Stimme. Der Sound der Gruppe war erneut einfach gestrickt und sollte es den
ganzen Abend über bleiben. Auch das Klavierspiel von Norah Jones schien
zumindest an jenem Abend noch stark verbesserungswürdig.
Bei dem von ihr geschriebenen Song Nightingale klang die Amerikanerin
live eindeutig besser als auf CD, einfach hinreissend. Im folgenden One
Flight Down von Jesse Harris war ihre durchdringende Stimme das
beherrschende Element, wobei das Quartett erstmals einen akzeptablen Sound
produzierte.
Danach folgten zwei vom Bassisten Lee Alexander geschriebene Titel: Feelin'
The Same Way und Seven Years. In letzterem Song gelangen dem
Schlagzeuger Andrew Borger einige eindrückliche Passagen. Die ausgeglichene
Stimme der Balladensängerin Norah Jones überzeugte durch ihre natürliche
Erzählweise.
Nach einer Komposition ihres "guten Freundes" Jesse Harris spielte
die Band ein neues Stück, gemäss der Songlist, die der Schreibende nach dem
Konzert vom Soundtechniker erhielt, mit dem Titel In The Morning. Daran
war gar nichts Verschlafenes, sondern erstmals ging die Post mit einem
mitreissenden Rhythmus ab, wobei für einmal nicht der Gesang, sondern die
Instrumente im Zentrum standen.
Piano solo begann Norah Jones die Ballade Come Away With Me. Erneut war
ihr Live-Gesang eindrücklicher als die auf CD gebrannte Version. Im
Instrumentalteil übernahm die Gitarre die zentrale Rolle. Danach kündigte
sie einen Song an, der nur auf der japanischen Version ihres Debütalbums zu
finden sei. Gemäss Songlist What Am I To You mit den Zeilen "I
love you when you are blue" und "looking in your eyes I can
feel butterflies".
Nachdem die anderen Bandmitglieder die Bühne verlassen hatten, sang Norah
Jones Peace. Am Ende des Pianosolos wiederholte sie mehrach
eindringlich: This Is For Everyone; wohlgemerkt am 15. Oktober 2002,
also vor der heissen Diskussion um einen möglichen Krieg gegen den Irak.
Es folgte ein Duett mit dem Gitarristen der Painter Song, der ein Folk-
und Jazz-Gefühl aufkommen liess. Mit Folk ging es danach auch weiter. In Lonestar
wurde das Duo durch die Roadmanagerin Daru Oda zu einem singenden Trio
erweitert wurde. In der folgenden Ballade The Worst von Keith Richards
und Mick Jagger sang die Roadmanagerin übrigens ebenfalls mit.
Nach einigen technischen Schwierigkeiten, an denen die Band keine Schuld
hatte, folgte I've Got To See You Again von Jesse Harris, wobei für
einmal Musik und Gesang gleichermassen begeisterten. Mit Don't Know Why
ging es danach zurück zu ruhigeren Tönen. Die eingängige Ballade war nicht
besonders raffiniert arrangiert. Subtilität und Kultiviertheit im Spiel
gehörten nicht zu den Ingredienzen des Abends. Einzig die Stimme von Norah
Jones setzte in dieser Hinsicht Akzente, auch in dem mit einem Grammy
prämierten Lied.
Mit Lee Alexanders Toes Just Touch The Water folgte ein zweiter neuer
Song, der noch nicht auf CD existiert. Dabei konnte die Sängerin ein Kichern
nicht unterdrücken, als der Gitarrist Adam Levy mit einem Schluckauf zu
kämpfen hatte. Zum Abschluss gab die Band Ride On mit den Zeilen
"we share the good times and the bad", wobei der Gitarrist
als Sänger eine denkbar schlechte Figur machte.
Als erste Zugabe spielte das Quartett eine weitere neue Komposition, Moon
Song, eine eingängige Ballade, in der das Klavierspiel von Norah Jones
positiv hervorstach. Vor der zweiten Zugabe, die das Konzert beendete, fragte
die Sängerin rhetorisch: "Do you like AC/DC?" Daraufhin folgte ein
stampfender, sich steigernder Rhythmus zu "I am so lonely, but I know
what I am gonna do, ride on". Die Band stand im Zentrum und riss
nochmals das Publikum mit, auch in einem längeren, fetzigen Instrumentalteil.
Alle Aktionen bei Amazon.de.

Norah Jones 2009 Photo-Shooting for The Fall. EMI Foto Copyright:
Autumn de Wilde.

Norah Jones 2009 Photo-Shooting for The Fall. EMI Foto Copyright:
Autumn de Wilde.
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