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Monets Garten
Artikel vom 1. Dezember 2004, ergänzt am 2. Dezember 2004
 
Noch bis am 27. Februar 2005 zeigt das Kunsthaus Zürich die Ausstellung Monets Garten. Die 71 Ölgemälde von Claude Monet (1840-1926) spannen den Bogen vom realistischen Frühwerk bis zu den monumentalen späten Seerosenbildern.

Monets Garten in Giverny steht stellvertretend für den impressionistischen Garten, seine dort entstandenen Seerosenbilder (Nymphéas) sind der "Inbegriff des Impressionismus" (Christoph Becker) überhaupt.

Katalog und Ausstellung befassen sich mit dem Maler und Gärtner Claude Monet, der Wechselwirkung dieser zwei Tätigkeiten, der ästhetischen Funktion der Gärten für die Entwicklung und Entfaltung seines Gesamtwerkes, dokumentieren die Wechselbeziehungen zwischen Künstler, Publikum und dem internationalen Kunstmarkt seiner Zeit. Der Katalog schliesst mit einer umfassenden Biografie des Künstler.

Im Zentrum stehen Monets Gärten in Argenteuil (1872-78), Vétheuil (1878-83) und vor allem Giverny (1883-1926) und die dort entstandene Malerei. Die ausgestellten Werke zeigen neben den Gartenanlagen des Künstlers auch Landschaften aus der Umgebung seiner Wohnsitze, die ihn als Gärtner und Maler beeinflusst und angeregt haben.

Claude Monet löste sich in den 1860er und 1870er Jahren vom akademischen Stil, der allein zu den offiziellen Salons (Kunstausstellungen im Louvre) zugelassen war. Sein Frühwerk war von den Realisten Courbet und Manet beeinflusst, ehe er sich dem "Malen im Freien" und dem Impressionismus zuwandte.

1864 arbeitete er u.a. mit Pierre-Auguste Renoir und Alfred Sisley in Honfleur. Monet und seine Freunde schufen damals Stilleben, die sich mit jenen ihrer Vorbilder messen konnten. Monet beschäftigte sich in jenen Jahren vor allem mit Hell-Dunkel-Kontrasten.

Im Herbst 1871 zog Monet mit seiner Familie in ein einfaches Haus gegenüber dem Bahnhof von Argenteuil. Das Städtchen mit 8000 Einwohnern, rund zehn Kilometer von Paris entfernt gelegen, wurde von der Bahnlinie, einem Fluss und Nutzgärten geprägt, in denen hauptsächlich Obstbäume gezogen wurden. Der Gärtner Monet war damals nicht an exotischen Gewächsen interessiert, sondern an neuen Züchtungen heimischer Pflanzen. Sein Garten war schlicht und konventionell, mit einem Rasenstück mit Stauden, einem exakt begrenzten Hochbett, einer grün lackierten Bank im Schatten eines Baumes sowie kiesbestreuten Pfaden. 

Monets erste in Argenteuil entstandenen Bilder stehen noch unter dem Einfluss der Schule von Barbizon. Insgesamt malte er hier rund 150 Werke, von denen etwa die Hälfte das Wasser und Uferböschungen zeigen, was insofern nicht verwundert, als Monet sich ein breites Boot bauen liess, auf dem er oft arbeitete und das neue Perspektiven eröffnete.

Monets Briefe in jener Zeit an Freunde und Galeristen hatten fast immer das fehlende Geld zum Thema; die finanzielle Lage des Künstlers entspannte sich erst in den 1880er Jahren. Zuvor war er auf die Unterstützung anderer angewiesen, so zum Beispiel von Malerkollegen wie Manet und Caillebotte, der grossbürgerlicher Herkunft war und entscheidenden Einfluss auf Monets gärtnerische Ambitionen ausübte.

In der ersten Hälfte seines Lebens wechselte Monet oft seinen Wohnsitz. Bereits vor Argenteuil besass er in Ville d'Avray (1866) und Louveciennes (1869) kleine Hausgärten. Doch erst in Argenteuil, konnte er seinen Garten wirklich selbst gestalten, denn hier wohnte er fünf Jahre. Die späteren Grünanlagen in Vétheuil und Giverny nahmen hier konzeptionell ihren Anfang: Wechsel von achsialen und dekorativen Elementen sowie kräftigere Farbkontraste der Bepflanzung. Im Oktober 1874 zog Monet in ein anderes Haus in Argenteuil, das ebenfalls einen Garten besass, den der Künstler ebenfalls als möglichen, nicht aber unabdingbaren Arbeitsort betrachtete, was Argenteuil (und Vétheuil) fundamental von Giverny unterscheiden sollte.

Bei der zweiten Ausstellung des Salon des Indépendants von 1876 in der Galerie von Paul Durand-Ruel, Monets langjährigem Galeristen, zeigte der Künstler einige Gartenbilder, die sich gut verkauften. Doch der Markt für impressionistische Bilder war noch eng. Zu den Sammlern gehörte der Textilunternehmer Ernest Hoschedé, der nach 1871 wirtschaftlich florierte, ehe er 1877 bankrott ging.

Die Maler Sisley und Monet gehörten zu den häufigen Gästen im Schloss von Hoschedé, das dessen Frau Alice gehörte, die ihrerseits mit einer monatlichen Apanage von 15'000 Francs ausgerüstet war und zudem über ein Vermögen von damals stattlichen 100'000 Francs verfügte. 1876 verbrachte Monet einige Sommermonate auf dem Schloss, in dessen Park er ein halbes Dutzend Gemälde malte, die alle den Schlossteich zeigen. Hoschedé kaufte insgesamt rund 20 Werke von Monet, die nach dem Konkurs des Unternehmers zwar unter Wert verkauft wurden, dem Maler dafür aber zu nicht nur negativer Publizität verhalfen.

Monets Privatleben verlief turbulent. 1870 hatte er Camille Doncieux (1847-79) geheiratet. Sein zweiter Sohn kam 1878 zur Welt. Sein Frau erholte sich nicht von der Geburt und starb im folgenden Jahr. Hoschedé setzte sich 1877 nach seinem Bankrott nach Belgien ab, seine Frau blieb zunächst in Frankreich zurück. In eben diese Alice (1844-1911) verliebte sich Monet. Während einem Jahr lebten die Hoschedés mit ihren sechs Kindern und die Monets mit ihren zwei Söhnen in einem aussergewöhnlichen Arrangement zusammen. In jenem Jahr verkaufte der Maler so gut wie nichts und war auf die Finanzhilfe von Durand-Ruel und Freunden angewiesen. Nach dem Tod seiner ersten Frau wurde Alice, die zuvor Camille gepflegt hatte, zuerst die Geliebte von Monet und nach dem Tod ihres Ehemanns 1891 und dem Ablauf des Trauerjahres seine zweite Frau (16. Juli 1892).

Bereits 1878 war Monet bei einer Reise in die Normandie durch Vétheuil gefahren, damals ein Dorf an der Seine mit 600 Einwohnern. Dorthin zogen die Monets und Hoschedés im August. Im Oktober zogen sie in ein grösseres Haus, zu dem ein zur Seine leicht abfallendes Gartengrundstück auf der anderen Strassenseite gehörte. Die beengten Verhältnisse liessen Monet notgerungen viel im Freien malen. Die damals von der Kunstkritik propagierte Freilichtmalerei fiel so bei Monet auf fruchtbaren Boden. Der republikanisch gesinnte Théodore Duret veröffentlichte 1878 die Publikation Die impressionistischen Maler, eine Abrechnung mit seinen konservativen Kritikerkollegen. Zwei Jahr später erklärte er Monet in der Zeitschrift La Vie moderne zum herausragenden "Lichtmaler" der Gegenwart.

Der Kunstmarkt veränderte sich, öffnete sich der Moderne und Monets Finanzen besserten sich in den 1880er Jahren, nicht zuletzt, weil der Maler nun neben dem in wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckenden Durand-Ruel mit anderen Kunsthändlern zusammen arbeitete: mit Georges Petit und Jules Luquet, wobei vor allem Petit es verstand, die Preise in die Höhe zu treiben. Für Durand-Ruel fertigte Monet nach dem Tod von Alice bis 1883 36 Stilleben an.

In den frühen 1880er Jahren begann Monet japanische Farbholzschnitte zu sammeln, deren Einfluss sich in seiner Malerei bemerkbar machte (siehe dazu Monet & Japan, Ausstellungskatalog National Gallery of Australia, Canberra und Art Gallery of Western Australia, Perth, 2001. Englische Ausgabe bestellen bei Amazon.de oder Amazon.com).

1880 erschien in der Tageszeitung Le Gaulois ein Schmähartikel mit einer fingierten Todesanzeige, die behauptete, dass sich die Bewegung des Impressionismus in einer Krise befinde, Monet sich von ihr zu distanzieren beginne. Doch 1882 war er am siebten Salon des Indépendants mit 35 Werken präsent. Diese Ausstellung bedeutete für Monet zwar noch nicht den finanziellen Durchbruch, doch jenen bei der Kritik, auch wenn danach noch einige gehässige Artikel folgten. 1883 folgte bei Durand-Ruel eine zweite Einzelausstellung, die vor allem von Gustave Geffroy in der Zeitschrift La Justice wohlwollend besprochen wurde; der Artikel zählt zu den publizistischen Meilensteinen des Impressionismus. Finanziell ging es bei Monet allerdings erst in der zweiten Hälfte der 1880er Jahre steil bergauf.

Eine Zäsur im Leben von Claude Monet bildet das Jahr 1883, in dem er umziehen musste, weil der Mietvertrag in Vétheuil ablief. Zuerst liess sich die Grossfamilie im rund zwanzig Kilometer von Paris entfernten Poissy nieder. Dort fand der Maler allerdings zuwenig Motive, weshalb er nach Ablauf des Mietvertrags nach Giverny zog, wo er  - unterbrochen einzig durch einige Reisen - bis zu seinem Tod 1926 wohnhaft blieb.

Das Haus in Giverny war grösser als die bisherigen. Neben einem grossen Wohnhaus gab es ein kleineren Haus, das Monet später als zweites Atelier nutzen sollte. Das erste Atelier entstand in der ans Wohnhaus angrenzenden Scheune. Fünf Meter hoch und zwölf Meter lang, mit einem grossen Fenster, das für gute Lichtverhältnisse sorgte, bedeutete es einen zuvor für Monet unbekannten arbeitstechnischen Luxus. Im Sommer zog sich Monet auf ein einen Kilometer flussabwärts an einer kleinen Flussinsel liegendes Bootshaus zurück.

1884 unternahm Monet erstmals eine Malreise in den Süden, wo er in Monte Carlo und Bordighera an Landschaftsbildern arbeitete, in die er Farbtöne in pink und blau einfügte und auf komplementäre Kontraste setzte. Zurück in Giverny malte er Mohnfelder, atmosphärische Frühlings- und Sommerlandschaften, die an die Zeit in Vétheuil anknüpften.

1886 veranstaltete Durand-Ruel in New York die erste Ausstellung mit Werken der Impressionisten, 1888 eröffnete er eine Galerie. Unter den 300 Werken der ersten Ausstellung waren 50 von Monet. Die impressionistische Kunst setzte sich mit der zweiten Ausstellung 1887 in den USA durch, in einer Zeit, in der sie endlich auch in Frankreich Erfolge verbuchte.

Problematisch für die Impressionisten selbst waren die vielen Nachahmer, die Kommerzialisierung "der Modernen" sowie der "Ausverkauf" von Kunstwerken nach Amerika, obwohl sie davon profitierten.

Mitte der 1880er Jahre war Monet ein berühmter zeitgenössischer Maler. Der Künstler ruhte sich nicht auf seinen Lorbeeren aus, sondern schuf 1890 neben dem Wohnhaus von Giverny eine Serie von 25 Bildern mit Heuschobern, die nicht nur Kunstgeschichte machte, sondern 1891 bei Durand-Ruel, der 15 davon zeigte, für Schlangen vor der Galerie sorgte. Vom Vorschuss für die Heuschober konnte Monet 1893 das Grundstück in Giverny kaufen, durch das eine Bahnlinie mitten hindurch fuhr, die zweimal täglich befahren wurde.

Noch 1888 hatte Monet mit Verkäufen "nur" 30'000 Francs verdient. 1891 und 1892 waren es je 100'000 Francs. Nach einem kleinen Einbruch 1893 folgte ein rapider Anstieg auf 170'000 und dann bis über 200'000 Francs pro Jahr bis ins Jahr 1900. 1889 veranstaltete George Petit ein Doppelausstellung Rodin-Monet, die ein überragender Erfolg wurde. Der finanzielle Aufstieg war die Voraussetzung für die Entstehung des Gartens in Giverny und damit für die dort später entstandenen Garten- und Seerosengemälde. 

1891 verstarb Ernest Hoschedé in Paris mit nur 53 Jahren. Er wurde in Giverny beigesetzt. Er hatte seit Jahren so gut wie keinen Kontakt mehr zu Alice und seinen Kindern gehabt.

Der Garten in Giverny entwickelte sich prächtig. 1890 liess Monet zwei Gewächshäuser anlegen. Neben dem Maler Caillebotte stand Monet mit dem Schriftsteller Octave Mirbeau (1848-1917) in engem Kontakt, nicht nur als Maler, sondern auch als Gärtner, was sich in den "Gartengesprächen" der drei niederschlug. Mirbeau, der wichtigste Chronist des Gartens in Giverny, war mit seinen Texten für die Entstehung der Legende von Giverny verantwortlich. Monet wurde so zum Maler des Unaussprechlichen, Rätselhaften und Unantastbaren. Der Maler wehrte sich zwar gegen die Überhöhung. Doch gleichzeitig hatte er einen Pressedienst damit beauftragt, Artikel über sich (auch aus Übersee) zu sammeln. Die Dossiers studierte er sorgfältig. Monet war sich der Bedeutung der Medien und der Öffentlichkeitsarbeit durchaus bewusst.

Über die Entwicklung des Anwesens in Giverny von 1883 bis 1889 ist wenig bekannt, da keine Unterlagen oder Pläne und nur spärliche Notizen, auf denen Monet seine Wünsche und detaillierten Anweisungen notierte, existieren. Das deutet darauf hin, dass der Garten nicht auf dem Reisbrett entstanden ist, sondern in der täglichen Arbeit der Gärtner unter der Leitung des Hausherrn.

Monets Garten in Giverny befand sich bereits zwei Jahrzehnte nach dem Tod des Künstlers in einem erbärmlichen Zustand und wurde nachträglich rekonstruiert, nachdem das Anwesen über ein Jahrzehnt lang unbewohnt war. Obwohl zudem im Haus keine Ölgemälde des Malers zu sehen sind, pilgern heute jährlich vierhunderttausend Touristen nach Giverny - zurecht. Die in der Kunsthalle Zürich und anderswo rund um den Globus ausgestellten Gemälde von Claude Monet sind die beste Werbung dafür.

Bereits 1890 liess Monet einen kleinen Tümpel anlegen, Büsche und Bäume pflanzen. Drei Jahre später liess er in einem Teich Seerosen, Schilf und Lilien pflanzen. Zum Hauptlieferanten wurde Bory Latour-Marliac (1830-1911), der auf Hybriden und Lotos spezialisiert war, Bambus und Wasserpflanzen auch aus exotischen Regionen importierte. Insbesondere 1893 und 1894 bestellte Monet bei ihm grosse Pflanzenmengen für hohe Summen.

Durch die Weltausstellungen in London 1862 und Paris 1867 wurde die japanische Kunst in Europa bekannt. Die damals erhältlichen Seerosen waren Züchtungen japanischer Sorten, die ans französische Klima angepasst worden waren.

1895 entstand die weltberühmte, in Gemälden verewigte "japanische Brücke" über den Seerosenteich. Doch Monet wollte keinesfalls einen "japanischen Garten" mit einem pont japonais anlegen, sondern dabei handelt es sich um eine eigenständige Schöpfung, die lediglich von Farbholzschnitten mit japanischen Gärten und Brücken inspiriert war.

Ende des Jahres 1900 zeigte Monet bei Durand-Ruel rund 80 Seerosen- und Gartenbilder. Die Ausstellung übertraf die Erwartungen. Im folgenden Jahrzehnt wuchs der Ruhm im Ausland, vor allem an der amerikanischen Ostküste. Einige Mitglieder der privaten Pariser Malschule Académie Julien liessen sich in Giverny nieder, das sich veränderte. In wenigen Jahren entstand eine Malkolonie mit über vierzig Ateliers, Gasthäusern, Pensionen und kleinen Hotels. Touristen kamen vor allem aus Amerika, weshalb Englisch die Umgangssprache gewesen sein soll. Monet hingegen zeigte sich nicht, nahm am gesellschaftlichen Leben nicht teil, was seinen Ruhm wohl nur noch förderte. 

Nach 1900 wurden das Wasser, die Seerosen, die Brücke und die Trauerweide zur einen Hauptmotivgruppe seiner Malerei, die Blumenbeete des Clos normand zur anderen. Im Garten dominierten einfache Formen der Beete und Spaliere, es gab weder Labyrinthe noch Pavillons, Grotten oder andere Attraktionen. 

Um 1900 arbeiteten neben Chefgärtner Félix Breuil mindestens drei weitere, namentlich bekannte, vermutlich sogar insgesamt fünf oder sechs Gärtner für Monet. Zum Zentrum der Gartenanlage wurde nach 1900 der Teich. In der Presse wurde der Maler immer häufiger als "Maler des Wassers" apostrophiert. Tatsächlich hatte die überwiegende Zahl seiner nach 1910 in Giverny entstandenen Bilder den Teich zum Thema. Nach dem Tod von Alice 1911 nahm Monet eine längere schöpferische Pause, um sich dann erneut den Seerosen zu widmen. Fortsetzung dieses Artikels: Das Spätwerk.


Christoph Becker, Catherine Hug, Monika Leonhardt, Linda Schädler.: Monets Garten. Hatje Cantz, 2004, 208 S., 147 Abb., davon 76 farbig. Buch bestellen bei Amazon.de. Get the English edition from Amazon.com. Das Buch ist die Quelle für den nebenstehenden Artikel. Weitere Bücher zu Claude Monet bei Amazon.de.


Der Seerosenteich in Monets Garten in Giverny, 2004. Foto: Björn Quellenberg. © Kunsthaus Zürich.


Die japanische Brücke in Monets Garten in Giverny, 2004. Foto: Björn Quellenberg. © Kunsthaus Zürich.







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