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Trader Vic's
Das polynesische Restaurant im Hotel
Bayerischer Hof in München
Artikel vom 21. Juni 2007
Bekannt für feine Gourmetküche im Hotel Bayerischer Hof ist das
Garden-Restaurant unter der Leitung von Küchenchef Steffen Mezger. Wer Wert legt auf
eine exotische (Ferien-) Atmosphäre in einem informellen Rahmen, ist im Trader Vic's bestens aufgehoben.
Das polynesische Restaurant im Keller des Bayerischen Hofs bietet neben Südsee-Gerichten, die leider alle mit Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten
waren, eine Reihe weiterer asiatischer Gerichte, die für
Vegetarier geeignet sind.
Das Konzept des Trader Vic's stammt vom Amerikaner Victor Jules Bergeron, der
1934 in Kalifornien die Bar Hinky Dinks eröffnet hatte. Vier jahre später
erhielt er die Chance, eine polynesische Einreichung zu kaufen. Aus seiner
rustikalen Jagdhütten-Bar wurde ein neuartiges Restaurant mit Südsee-Flair.
Neben Cocktails führte er polynesische und andere asiatische Gerichte in der Bar
ein, die er etwas an den westlichen Geschmack anpasste.
Das Konzept verkaufte er erfolgreich als Franchise an Hotels in aller Welt. Der
Vater der heutigen Besitzerin des Bayerischen Hofs führte es bereits 1972
erfolgreich in München ein, wo das Trader Vic's beliebt bei Gästen aus aller Welt
ist, vom gesamten FC
Bayern Team über
Carlos Santana und Robbie Williams bis zu
Sir Peter Ustinov.
Da ich zwei Stunden nach dem Essen noch ins Fitness wollte, ging ich bereits um
wenig nach 18 Uhr ins Trader Vic's und verzichtete auf Alkohol; das Restaurant
verfügt über eine umfassende Weinkarte mit hauptsächliche europäischen Weinen,
auf der zudem Kalifornien, Chile und andere neuere Weinregionen berücksichtigt
sind.
Ein vegetarischs Abendessen im Trader Vic's im Juni 2007
Aus Fitnessgründen begann mein Abend mit einem nichtalkoholischen, eiskalten
Sunset Delight bestehend aus Orangensaft, Kokosnusscreme, Passionsfrucht und
Banane. Als Vorspeise wählte ich eine Kreation von Küchenchef Tasim
Pehlevan: Chilled Cream of Papaya. Die fruchtige Papayakaltschale in der hawaiianischen Papaya stammte übrigens aus Südamerika. In der ausgereiften,
schmackhaften Papaya wurde ein Mix aus pürierter Papaya und Sahne offeriert.
Eine einfache Vorspeise mit Geschmack.
Einige hausgemachte Frühlingsröllchen mit Gemüsefüllung, mit würziger,
scharf-saurer Chilisauce aus Polynesien zum Eintunken serviert, überzeugten. Die
Spring Rolls bestanden aus dünnem Reisblätterteig, in den feingehackte Karotten,
Chinakohl, Broccoli und Glasnudeln gepackt waren.
Als Hauptgang wählte ich ein Susu Vegetable Curry. Ein gedämpftes Gemüse- und
Pilzallerlei wurde zusammen mit Tempura Gemüse gereicht. Zu allen indischen
Currygerichten gibt es im Trader Vic's immer ein Chutney (bei mir ein süsses
Mango-Chutney), geriebene Kokusnuss, Tomaten- und Ananaswürfelchen, Rosinen,
Pinienkerne und ein scharfes Sambal für die mutigen. Als Nebengericht wählte ich
dazu einen nahrhaften Cosmo Salad aus Artischocken, Sellerie und frischen Champignons,
alles an einem Senfdressing mit Mayonnaise.
Als Dessert wählte ich die Strawberry Crepes Manila. Die hauchdünnen
Kokospfannkuchen wurden mit flambierten Erdbeeren
und einem hausgemachten Lychee-Sorbet serviert. Die Zubereitung erfolgte auf
einem Flambierwagen direkt vor meinen Augen.
Das Trader Vic's ist eine kulinarische Ergänzung zum Feinschmecker
Garden-Restaurant. Es ist eine Adresse für Gäste auf der Suche nach
aussergewöhnlicher, exotischer Atmosphäre mit ebensolchen Gerichten, geschmückt
mit polynesischer Kunst und geöffnet ab 17 Uhr bis 03.00 früh.
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Das Trader Vic's mit seiner exotischen Südsee-Atmosphäre aus Rattan- und
Bambusmöbeln, Tiki-Figuren, Südsee-Götterfiguren nachempfundenen Plastiken,
ausgestopften Kugelfischen und Orchideen.
Foto © Trader Vic's / Hotel Bayerischer Hof München.

Foto © Trader Vic's / Hotel Bayerischer Hof München.
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