Speick
Rasierschaum
2004 von ÖKO-TEST ausgezeichnet mit
dem Prädikat "sehr gut"
Artikel vom 15. Juli 2004, aufdatiert am 21. Juli 2004
Mann hat (zumeist) täglich das gleiche,
lästige Problem: Sich rasieren. Nur die wenigsten entscheiden sich für die
radikale Alternative: einen Bart wachsen lassen. Für die eindeutige Mehrheit
aber stellt sich eine zweite Frage: Rasierapparat oder Nassrasur? Eine glatte
Haut bis in die Nacht garantiert den meisten Männern allerdings nur die
Nassrasur; beim Benutzen eines Rasierapparats ist oft am Abend, insbesondere
im Hinblick auf galante Rendezvous, eine Nachrasur nötig. Wenn wir hier mal
die dritte Frage ausklammern - welche Rasierklinge? - bleibt nur noch eine
Wahl offen: Welchen Rasierschaum benutzen?
Das Team von ÖKO-TEST hat sich in der Ausgabe 3/2004 ebenfalls dieser Frage
gewidmet und danach einzig den Speick
Rasierschaum mit dem
Prädikat "sehr gut" ausgezeichnet. Dieses Resultat war für den
Schreibenden der Anlass, ebenfalls den Speick Rasierschaum zu testen.
Das Fazit nach gut zwei Monaten Eigenversuch: Es gibt Rasierschäume, mit denen
Mann sich eine Spur glatter, gründlicher rasieren kann,
doch beim Speick Rasierschaum ist sicher, dass keine
gesundheitsschädigende, aggressive und/oder Allergien auslösende Substanzen
auf die Haut kommen. Es gibt da einige Produkte - auch namhafter Hersteller -
nach deren Gebrauch die Haut des Schreibenden irritiert war.
Der Hersteller des Speick Rasierschaums - die Firma wurde 1928 von Walter Rau
gegründet - verweist auf "naturbezogene, hautmilde Schaumsubstanzen und
cremende Wachse", die "ein müheloses Gleiten der Klinge beim
Rasieren und eine sanfte Gründlichkeit" ergeben. Der Duft wird als
"herb würzig", "eine Komposition mit ätherischen Ölen und
[dem] harmonisierenden Extrakt der Speick-Pflanze (aus kontrolliert
biologischer Wildsammlung) aus den Hochalpen" beschrieben. Der Speick
Rasierschaum erfrische und belebe die Sinne.
Was ist also drin, im Speick Rasierschaum? In Klammern der oft
aussagekräftigere englische Beschrieb: Enthärtetes Wasser (Aqua), verseifte
Stearinsäure auf pflanzlicher Basis (Potassium Stearate), Glyzerin,
Treibmittel (Isobutane, Propane, Butane), Emulgatoren auf pflanzlicher Basis (Coco-Glucoside,
Glyceryl Oleate, Cetearyl Alcohol, Patassium Palmitoyl Hydrolyzed Wheat
Protein), Konsistenzgeber auf pflanzlicher Basis (Glyceryl Stearate),
Speick-Pflanzenextrakt aus kontrolliert biologischer Wildsammlung (Valeriana
Celtica Extract), Hautpflegestoff (Allantoin), Aloe Vera Gel (Aloe Barbadensis
Extract), Sojaöl (Glycine Soja Oil), Komposition mit ätherischen Ölen
(Parfum), Komponente ätherisches Öl (Linalool).
Woher kommt die Speick-Pflanze? Die Speick-Pflanze aus kontrolliert
biologischer Wildsammlung kommt aus den österreichischen Hochalpen (über
1800 Meter über dem Meeresspiegel). Laut dem englischen Speick-Prospekt werden sie von den
lokalen Bauern auf Grund einer Spezialerlaubnis im Herbst exklusiv und in
beschränkter Quantität für Speick geerntet, was lokal als "Speick-Stechen"
bekannt ist. Die Speick-Pflanze war übrigens früher im Orient als
Rohmaterial für Schönheitssalben und aromatisierte Bäder sehr begehrt.
Die essentiellen Öle und Extrakte der Speick-Pflanze (Valeriana celtica)
werden laut dem Hersteller von der menschlichen Haut, insbesondere auch von
sensitiver Haut, gut vertragen und finden sich nicht nur im Rasierschaum,
sondern in einer ganzen Produktpalette wieder: Seife, Duschgel, Körperlotion,
Körperöl, Handcreme, Deos und Körperspray. Speziell für Männer sind neben
dem getesteten Rasierschaum auch Rasierseife, Rasiercreme, After Shave Lotion
und After Shave Balm erhältlich.
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Der Speick Rasierschaum, von ÖKO-TEST Ausgabe 3/2004 ausgezeichnet mit dem
Prädikat "sehr gut" Foto © WALTER RAU GmbH & Co.KG Speickwerk,
Stuttgart.

Die Speick-Produktpalette zum Thema Rasur. Foto © WALTER RAU GmbH & Co.KG
Speickwerk, Stuttgart.
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