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Lizz Wright  
Biografie, CDs, Fotos

Artikel vom 8. November 2005
 
Die Sängerin Lizz Wright wurde am 22. Januar 1980 im hinterwäldlerischen Städtchen Hahira im ländlichen Georgia als Tochter eines Pfarrers geboren. Auf Grund ihrer Herkunft kam Lizz bereits als sechsjähriges Mädchen aktiv mit Musik in Kontakt. Ihr Vater war Pianist und Musikdirektor in der lokalen Kirche, ihre Mutter sang dort Gospellieder. Zusammen mit den Eltern und den zwei Geschwistern sang Lizz in vielen Kirchen des Südens. Neben dem Chor- und Gospelgesang lernte sie zudem die Opernmusik kennen. Blues und Jazz komplettierten ihren musikalischen Horizont. Mit 14 brachte sie sich selbst das Klavierspiel bei, um ihren Vater in der Kirche begleiten zu können.

In der Schule gewann sie einen Gesangswettbewerb nach dem anderen. Sie entschied sich deshalb dafür, an der Georgia State University in Atlanta Gesang zu studieren. Im Jahr 2000 schloss sich sich dem Vokalquartett In the Spirit an, das rasch als beste Jazzgruppe der Stadt gehandelt wurde.

Im Jahr 2002 nahm Verve die junge Lizz unter Vertrag. Im darauffolgenden Jahr präsentierte sie sich bei zwei Konzerten zu Ehren von Billie Holiday in Chicago und Los Angeles erstmals einem landesweiten Publikum. Der Kritiker der LA Times schrieb dazu, sie sei als unbekannte auf die Bühne der Hollywood Bowl gestiegen und fünfzehn Minuten später als Star abgetreten.

Ebenfalls 2003 erschien ihr jazziges Debütalbum Salt. Dabei ging Lizz Wright bereits eigene musikalische Wege und lies die Kritiker aufhorchen. Ihr zur Seite stand damals der Starproduzent Tommy LiPuma, der sich u.a. um Diana Krall kümmert.

Daneben tourte Lizz Wright mit einer Reihe etablierten Musikern durch die USA, darunter Ray Charles, Al Green, Al Jarreau und die Neville Brothers. Mit ihrem zweiten Album Dreaming Wide Awake vom Juni 2005 hat Lizz Wright endgültig den Sprung vom Geheimtipp zur weltweit umjubelten Sängerin geschafft, denn das Balladenalbum hat keine Schwächen. Ihre Songs komponierte sie dazu nicht mehr auf dem Piano, sondern auf der Gitarre.

Dreaming Wide Awake entstand unter der Ägide des Produzenten Craig Street, der sich bereits mehrfach um Sängerinnen  verdient gemacht hat. So produzierte er 1993 Cassandra Wilsons Blue Light 'Til Dawn und 2002 Norah Jones' Come Away With Me.

Dreaming Wide Awake ist ein Album der leisen Töne, der Nuancen, der Tiefe und geprägt von sensiblem Einfühlungsvermögen. Ihre Interpretationen wirken zudem originell. "A Taste of Honey" wird bei ihr zum Delta Blues, meilenweit entfernt von der Interpretation durch die jungen Beatles.

Stilistisch deckt die Sängerin ein weites Feld ab, das von Jazz, R&B, Gospel und Soul bis zum Mainstream-Pop reicht. Von den dreizehn Liedern stammen drei aus ihrer Feder: Die Soulnummer "Hit The Ground" schrieb sie in Zusammenarbeit mit Jesse Harris und Toshi Reagon, "Trouble" zusammen mit Carlos Henderson, der Titelsong "Dreaming Wide Awake" ist ihr alleiniges Kind.

Zu Dreaming Wide Awake inspiriert wurde Lizz Wright durch den Song "Angel" von Sarah McLachlan, den sie auf einer Taxifahrt in ihrem Wohnort, Atlanta (Georgia), hörte. Genau diesen Stil wollte sie in ihrem nächsten Album rüberbringen.

Das Resultat ist eine Platte, die durch ihre warme Schlichtheit und ihre Zurückhaltung besticht und so unter die Haut geht. Wer sich Fotos von Lizz Wright ansieht, kommt Schluss, dass dieser Stil ihrer unprätentiösen Persönlichkeit entspricht. Das Album Dreaming Wide Awake gehört in jede Plattensammlung (CD bestellen bei Amazon.com, Amazon.co.uk, Amazon.de oder Cede.ch).


Lizz Wright. Photo © Verve/Universal Music.


Lizz Wright. Photo © Verve/Universal Music.


Lizz Wrigth: Dreaming Wide Awake. Verve, Juni 2005. Bestellen Sie die CD Dreaming Wide Awake bei Amazon.com, Amazon.co.uk, Amazon.de oder Cede.ch.

Musiker und Sänger auf Dreaming Wide Awake
Lizz Wright Gesang; Glenn Patscha Keyboards und Backgroundgesang; Chris Bruce Gitarre; David Piltch Bass; Earl Harvin Schlagzeug. Gastmusiker:  Bill Frisell Gitarre (1,9,11); Jeff Haynes Perkussion (1,4,9); Patrick Warren Keyboards (4,8,11,12); Greg Leisz Gitarre (2,6,7,12,13); Marc Anthony Thompson aka Chocolate Genius Harmonika und Backgroundgesang (6); Toshi Reagon Backgroundgesang (3,9).

Lieder auf dem Album Dreaming Wide Awake
1. A Taste Of Honey (Ric Marlow / Bobby Scott).
2. Stop (Joe Henry).
3. Hit The Ground (Lizz Wright / Jesse Harris / Toshi Reagon).
4. When I Close My Eyes (Marc Anthony Thompson / Dougie Bowne / Yuka Honda).
5. I’m Confessin’ (Doc Daugherty / Al J. Neiburg / Ellis Reynolds).
6. Old Man (Neil Young).
7. Wake Up, Little Sparrow (Ella Jenkins).
8. Chasing Strange (Marc Anthony Thompson).
9. Get Together (Chester Powers).
10. Trouble (Lizz Wright / Carlos Henderson).
11. Dreaming Wide Awake (Lizz Wright).
12. Without You (Jesse Harris).
13. Narrow Daylight (Diana Krall & Elvis Costello).


Lizz Wright: Salt. Verve, 2003. Bestellen Sie die CD bei Amazon.com,
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