Deutsch Politik Geschichte Kunst Film Musik Lebensart Reisen
English Politics History Art Film Music Lifestyle Travel
Français Politique Histoire Arts Film Musique Artdevivre Voyages

Index  Advertise  Werbung  Links  Feedback
© Copyright www.cosmopolis.ch  Louis Gerber  All rights reserved.

Sergiu Celibidache
Artikel vom 16. Dezember 2011
  
Der rumänische Dirigent Sergiu Celibidache wurde am 11. Juli 1912 in Roman in der Region Moldau geboren und starb am 14. August 1996 nahe Paris mit einem deutschen Pass.

Der Sohn des Kavallerieoffiziers mit griechischen Wurzeln, Demostene Celebidachi, wurde das Opfer eines Behördenfehlers. Die Deutschen schrieben seinen Namen falsch, weshalb er sein Leben lang Celibidache hiess.

Bereits 1913, als Sergiu sechs Monat alt war, siedelte seine musikalische Familie ins moldawische Iaşi (Jassy) um. Diese kulturelle Hochburg Rumäniens besass einen bedeutenden jüdischen Bevölkerungsteil, weshalb Sergiu früh Jiddisch lernte. Allerdings blieb das Kind die ersten Jahre stumm. Im Alter von vier Jahren begann Sergiu Celibidache mit dem Klavierspiel. Er wurde ein Schüler mit ausgezeichneten Leistungen.

Mit 18 überwarf sich Sergiu mit seinem Vater, der für seinen musikalischen Sohn eine politische Karriere geplant hatte. Damals hatte Sergiu in
Iaşi bereits das Studium der Mathematik, Philosophie und Musik aufgenommen. Er trennte sich für immer von seinem Elternhaus, zog nach Bukarest und setzte dort sein Studium fort. Finanziell über Wasser hielt sich der junge Mann vor allem als Begleitpianist an einer Tanzschule.

Nach dem Militärdienst zog Celibidache 1935 nach Paris, wo er sein Studium fortsetzte. Daneben arbeitete er unter anderem in einer Jazzband. Ein Streichquartett von Heinz Tiessen am Radio inspirierte in dazu, ein Streichquartett zu komponieren und dieses Heinz Tiessen zu senden. Der Professor an der Berliner Musikhochschule der Friedrich-Wilhelms-Universität erkannte sofort Celibidaches Talent und lud ihn in die deutsche Hauptstadt ein.

Im nazistischen Berlin von 1936 lernte Celibidache rasch die deutsche Sprache und nahm das Studium der Musik und Musikwissenschaft bei seinem Entdecker Heinz Tiessen (Komposition), bei Hugo Distler (Kontrapunkt), Arnold Schering und Georg Schünemann (Musikwissenschaft), Kurt Thomas und Fritz Stein (Theorie) sowie Nicolai Hartmann und Eduard Spranger (Philosophie) auf.

Tiessen machte Celibidache mit der Phänomenologie bekannt, die ihn später beim Interpretieren und Dirigieren beeinflussen sollte, wobei er später sagte, es gebe keine Interpretation (weil letztlich zwischen dem Musiker und dem Musikstück nichts sei, so Celibidache). Der Dirigent sagte zur phänomenologischen Analyse, es gehe auf der einen Seite darum, was im Material drin sein, was man gar nicht interpretieren könne oder dürfe. Auf der anderen Seite gehe es um die Beziehung zwischen dem, was das Material bewege und dem menschlichen Bewusstsein. Musik sei Bewegung. Alles, was sich letztlich bewege, sei unser Bewusstsein, so Celibidache. Zur Phänomenologie bei „Celi“ erwähnenswert ist auch der Einfluss des Schweizer Dirigenten Ernest Ansermet mit seinem Buch Die Grundlagen der Musik im menschlichen Bewusstsein sowie natürlich Celibidaches Schrift Über die musikalische Phänomenologie. Ein Vortrag und weitere Materialen.

Neben der Musikhochschule begeisterte sich Sergiu Celibidache für die Proben und Konzerte von Wilhelm Furtwängler, ohne den Dirigenten jedoch zunächst kennenzulernen.

Ab 1938 besuchte Sergiu an der Berliner Musikhochschule das Fach Dirigieren bei Walter Gmeindl. Ein Jahr später führte ihn der deutsche buddhistische Mönch Martin Steinke (Dao Jun) in den Zen-Buddhismus ein. In jener Zeit arbeitete Sergiu Celibidache als Jazzpianist sowie Klavierbegleiter eines Ausdruckstänzers. Die Ambition einer Karriere als klassischer Pianist gab er auf, nachdem er den 20jährigen Arturo Benedetti Michelangeli live gehört hatte.

Celibidache sah sich in erster Linie als Komponist und komponierte weitere Stücke. Daneben dirigierte er zuerst Eisenbahner- und Strassenbahnschaffnerchöre. 1941 und 1942 dirigierte er mindestens sieben öffentliche Konzerte mit dem Laienensemble Orchester Berliner Musikfreunde. Kammerkonzerte mit einem Studentenensemble der Berliner Musikhochschule beeindruckten seinen Lehrer Tiessen so sehr, dass dieser in einem Interview neben Wilhelm Furtwängler den unbekannten und weitgehend mittellosen, bei einem selbstlosen Strassenbahner-Ehepaar lebenden Celibidache als seinen Lieblingsdirigenten nannte.

Celibidache legte (1944?) zudem bei Arnold Schering eine Dissertation über die Kompositionstechnik des franko-flämischen Renaissancekomponisten und Sängers Josquin Desprez vor (eigentlich Josquin Lebloitte, auch Josquin des Préz und Josquinus pratensis genannt), die scheinbar auf Grund der Kriegswirren nie offiziell angenommen wurde.

Die Kriegswirren bargen auch die Gefahr, das Celibidache ins rumänische Militär eingezogen werden konnte. Als die Rumänien die Seiten wechselten, lief er Gefahr, als deutscher Staatsfeind verhaftet zu werden. Er tauchte daher in Berlin unter.



Nach Nachkriegsende nahm Sergiu Celibidache an einem Dirigentenwettbewerb des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin teil, in dem sich der 33-Jährige souverän gegen rund ein Dutzend Mitbewerber durchsetzte.

Am 23. August 1945 starb der russische Dirigenten Leo Borchard einen tragischen Tod. Er wurde am Checkpoint Charlie von einem amerikanischen Soldaten bei der Einfahrt in den amerikanischen Sektor erschossen, weil sein Fahrzeug nicht anhielt.
Borchard hatte Furtwängler abgelöst, der bis zum Ende seines Entnazifizierungsverfahrens mit Dirigierverbot belegt war.
Nach drei Probe-Dirigaten schlug die Stunde von Sergiu Celibidache. Er übernahm quasi von der Hochschulbank weg das Berliner Philharmonische Orchester, dem er bis 1952 als Dirigent vorstand.

1946 fand Celibidaches erste Begegnung mit Wilhelm Furtwängler, dem Maestro, den er so bewunderte, statt. Ein reger Briefwechsel zwischen den beiden Dirigenten begann. Furtwängler wurde 1947 entnazifiziert, was auch mit das Verdienst von Celibidache war.

1946 wurde Celibidache Lehrer am Internationalen Musikinstitut in Berlin. 1948 dirigierte er mit dem London Philharmonic Orchestra erstmals ein anderes Spitzenorchester. Im selben Jahr ging er mit den Berliner Philharmonikern auf seine erste Auslandreise nach England, wobei auch Furtwängler viermal dirigierte. Ebenfalls 1948 schloss Celibidache seinen ersten und einzigen Plattenvertrag mit Walter Legge ab. Mit den Berliner Philharmonikern spielte er die Symphonie Classique von Prokofjew und Mendelssohns Violinkonzert mit Siegried Borries sowie mit dem London Philharmonic Orchestra Tschaikowskys 5. Symphonie ein.

In den folgenden Jahren begannen Celibidaches Auftritte als Gastdirigent in aller Welt, so in Österreich, Italien, Frankreich, Mittel- und Südamerika. Er soll zudem die Leitung des New York Philharmonic Orchestra abgelehnt haben. Während einer Tournee in Mexiko musste er sich 1951 einer schweren Halsoperation unterziehen. Ab Oktober 1951 war er ein Jahr lang vor allem im Ausland tätig.

1951 kam eine harsche Kritik seines Entdeckers und Lehrers Heinz Tiessen. Sergiu Celibidache betonte später immer wieder, dies  sei der entscheidende Einschnitt in seiner Entwicklung als Dirigent gewesen. Ein für alle sichtbarer Einschnitt kam 1952, als Wilhelm Furtwängler wieder offiziell die Leitung des Berliner Philharmonischen Orchesters übernahm. Celibidache dirigiert weiterhin im reduzierten Umfang bis 1954 Konzerte mit den Berlinern. Doch bereits im Oktober 1952 brach der Briefwechsel mit Furtwängler ab. Die letzte Begegnung der zwei Dirigenten folgte am 19. Dezember desselben Jahres in Turin.

1953 erhielt Serigu Celibidache den Kunstpreis für Musik der Stadt Berlin. Im selben Jahr gab er sein Debüt mit dem Orchester der Mailänder Scala. Eine weitere (von insgesamt lediglich fünf) Plattenaufnahme folgte. Mit dem London Symphony Orchestra spielte er das Violinkonzert von Brahms mit Ida Haendel ein. 1954 wurde Celibidache für seine Verdienste um die Berliner Philharmoniker geehrt und erhielt das Grosse Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.

Am 29. und 30. November 1954 dirigierte er zum letzten Mal die Berliner Philharmoniker. Sie spielten Werke von Ravel, Bartok und Tiessen. Doch nach dem Tod Furtwänglers am 30. November entschieden sich die Berliner Philharmoniker für Herbert von Karajan als neuen Chefdirigenten. Celibidache knabberte jahrzehntelang an dieser Zurücksetzung.

Nach dem Abgang bei den Berliner Philharmonikern mied Celibidache b
ewusst Institutionen, die Opfer der Routine geworden waren. Er arbeitete jahrzehntelang ohne nur mit Orchestern, die ihm ausreichende Probenzeit für seine Art des Musizierens gaben. Die Jahre mit weniger bekannten Orchestern und ohne festes Orchester sah Celibidache als entscheidend für die Entwicklung seines eigenen Musikverständnisses an.

1955 dirigierte Celibidache hauptsächlich in Italien und gewann des Preis des Verbandes Deutscher Kritiker. Weitere Gastdirigate leitete er in England und Israel. 1957 leitete er in Berlin das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin zu Ehren des 70. Geburtstages seines Mentors Heinz Tiessen. Im selben Jahr dirigierte er mehrfach das Sinfonieorchester des WDR in Köln.

1958 dirigierte Sergiu Celibidache erstmals das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, das er von 1972 bis 1977 leiten und dem er bis 1983 eng verbunden bleiben sollte.

1962 dirigierte er erstmals das Sinfonieorchester des Schwedischen Rundfunks in Stockholm, dessen ständiger Gastdirigent und künstlerischer Leiter im folgenden Jahr wurde.

1965 heiratete Sergiu Celibidache die rumänische Malerin Ioana Procopie Dhnitrescu, mit der er schon als Kind bekannt war. 1968 wurde ihr einziger Sohn, Serge Ioan geboren.

1971 dirigierte Celibidache das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart aus Anlass seines 25jährigen Bestehens. Der Mitschnitt erschien als Schalplatte, allerdings nicht für die breite Öffentlichkeit, sondern nur für die Mitglieder des Orchesters und des Rundfunkhauses bestimmt. Wie erwähnt leitete er von 1972 bis 1977 das Orchester, ehe er wegen Unstimmigkeiten abtrat, aber noch weiter als Gastdirigent den Stuttgarter verbunden blieb. Von 1973 bis 1975 arbeitete Celibidache mit dem Orchestre National de France.

1978 und 1979 zog es Sergiu Celibidache in seine Heimat Rumänien, wo er das Philharmonische Orchester George Enescu in Bukarest dirigierte. Die vielen Gastdirigate in aller Welt in den Jahren zuvor und danach können wir hier nicht alle nennen. Erwähnenswert im Jahr 1978 ist Celibidaches Ernennung vom Honorarprofessor der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz, an dem er auch ein Seminar zur „musikalischen Phänomenologie“ gab.

1978 nahmen die Münchner Philharmoniker, die seit dem Tod von Rudolf Kemp 1976 ohne Chefdirigenten waren, Kontakt zu Sergiu Celibidache auf, der dem Orchester unerkannt einen Besuch abstattete. Nach einem umjubelten Probekonzert am 14. Februar 1979 wurde Celibidache im Juni desselben Jahres künstlerischer Leiter der Münchner Philharmoniker (und blieb es bis zu seinem Tod) sowie Generalmusikdirektor der Landeshauptstadt München.

1979 erfolgte Celibidaches einzige Schallplattenproduktion nach 1953. Mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart spielte er seine Eigenkomposition „Der Taschengarten“ ein. Die Partitur blieb jedoch unverlegt und er hat die Komposition auch nie öffentlich aufgeführt.

Die Berliner Philharmoniker luden ihn 1982 nicht zu ihrem 100jährigen Bestehen ein. Dafür machte er mit dem London Symphony Orchestra einige Fernsehaufzeichnungen. 1982 ging er zudem mit den Münchner Philharmonikern auf die erste Deutschlandtournee. Er wollte die Münchner zu einem Spitzenorchester formen und hatte deshalb zuvor auf Reisen verzichtet. Tourneen durch die ganze Welt folgten in den nachfolgenden Jahren.

1983 dirigierte er nochmals die Stuttgarter. Doch danach arbeitete er nur noch mit den Münchnern. Die Ausnahme als Dirigent eines anderen professionellen Orchesters bildeten zwei Benefizkonzerte im März 1992 mit den Berliner Philharmonikern, die er seit dem 29. November 1954 nicht mehr dirigiert hatte. Das Orchester hatte wie erwähnt 1952 Herbert von Karajan zum Nachfolger von Wilhelm Furtwängler gewählt und damit Celibidaches Hoffnungen auf den Posten beendet. Angesprochen auf die schönen Platten, die Karajan mache, meinte Celibidache in einem Interview von 1979 säuerlich:
„Karajan begeistert die Massen. - Coca Cola auch.“

1984 gab Celibidache sein US-Debüt mit dem Studentenorchester des Curtis Institute Philadelphia in der Carnegie Hall in New York City. Doch im selben Jahr erkrankte er schwer, weshalb er seinen Konzertverpflichtungen in München nicht mehr nachkommen konnte. Es folgte eine Vertrauenskrise in München. Die US-Tournee der Münchner Philharmoniker im Herbst 1984 leitete Lorin Maazel. Nach seiner Genesung und der Bereinigung der Probleme 1985 kehrte Celibidache an die Spitze seines Orchesters zurück. Ein schriftlicher Vertrag regelte das bis dahin nur durch Handschlag besiegelte Engagement des Dirigenten in München ab.

1985 musste ein Konzert mit der Geigerin Anne Sophie Mutter kurzfristig wegen unüberbrückbaren Differenzen zwischen Solistin und Dirigent abgesetzt werden. Im selben Jahr zogen die Münchner in ihr neues Heim, die Philharmonie am Gasteig. Das Orchester war nun weltweit anerkannt und tourte auch mit Erfolg um den Globus.

Nach dem Ende des Ceausescu-Regimes ging Celibidache mit den Münchner Philharmonikern auf Konzertreise nach Rumänien, um sein Heimatland zu unterstützen, gleichzeitig verbunden mit einer Hilfsaktion. Im selben Jahr erlitt der Dirigent in München bei einem Konzert einen Schwächeanfall. Zwei Tage später dirigierte er bereits wieder, jedoch von nun an nur noch im Sitzen.

1991 dirigierte Sergiu Celibidache mit den Münchner Philharmonikern zum ersten und einzigen Mal Bruckners 6. Sinfonie (siehe die 12-CD-Bruckner-Box: Amazon.de, Amazon.fr, Amazon.com, Amazon.co.uk) bei vier Konzerten in München. Andere Bruckner-Sinfonien spielt er weltweit. 1992 ging es zum Beispiel auf eine grosse Südamerika-Tournee.

Zu seinem 80. Geburtstag wurde Sergiu Celibidache zum Ehrenbürger der Stadt München ernannt. Im Jubeljahr 1992 bestritt er erneut und wiederholt Konzerte mit dem italienischen Pianisten Arturo Benedetti Michelangeli. Die in Mainz gehaltenen Vorlesungen zur „Phänomenologie der Musik“ setzte er 1993 in München fort.

Celibidaches letzte Konzertreisen erfolgten 1995 nach Spanien. 1995 und 1996 musste er aus gesundheitlichen Gründen ein reduziertes Programm fahren und wiederholt Absagen geben. 1996 gab er noch einen letzten D
irigierkurs an der Schola Cantorum in Paris. Sergiu Celibidache verstarb am 14. August 1996 als deutscher Staatsbürger nahe der französischen Hauptstadt im Spital von Nemours. Zwei Tage später wurde „Celi“ auf dem Dorffriedhof von Neuville-sur-Essonne beerdigt.

(Ein biografischer Artikel von Mathias Winkler auf Celibidache.de war die beste Quelle für diesen Artikel).

Sheet Music Plus Homepage


Sergiu Celibidache. Photo Copyright
© Werner Neumeister / EMI.
Celibidache CDs bei Amazon.de - Bücher zu Celibidache bei Amazon.de



Celibidache und die Münchner Philharmoniker: Anton Bruckner. Symphonies 3-9, Te Deum, Mass No. 3 in F Minor. EMI, 2011. Aufgenommen von 1988 bis 1995. Die 12-CD-Box bestellen bei Amazon.de, Amazon.fr, Amazon.com, Amazon.co.uk. Alle Celibidache CDs bei Amazon.de
. Alle Bücher zu Celibidache bei Amazon.de. DVDs mit Celibidache bei Amazon.de.

Sergiu Celibidache verstand Kunst im allgemeinen und Musik im besonderen als existentielles Erlebnis. „Celi“ war ein Mann mit hohen Ansprüchen, was ihm den Ruf eintrug, schwierig zu sein. Leider kann keine CD den Eindruck eines Konzertbesuchs ersetzen, doch da der Maestro bereits verstorben ist, bedeuten seine wenigen Aufnahmen die beste Annäherung an sein Schaffen. Celibidache war der Meinung, Musik könne nur im Augenblick, nicht auf Schalplatte oder CD festgehalten werden, was ihn zum Antipoden von Karajan machte. Die CDs mit Konzertmitschnitten erschienen erst nach seinem Tod.

Berühmt-berüchtigt war Celibidache für seine langsamen Tempi, die auch auf den Bruckner-CDs zu hören sind. Bruckner und Brahms interpretierte der Dirigent auf seine „transzendente“ Weise neu. Einige Aufnahmen zeugen von Durchsichtigkeit, von herausragender Transparenz und Durchdringung der Musik.



Celibidache und die Münchner Philharmoniker: Wagner. EMI, 1997. CD bestellen bei Amazon.de,
Amazon.co.uk, Amazon.com, Amazon.fr. - Celibidache CDs bei Amazon.de. Bücher zu Celibidache bei Amazon.de. DVDs mit Celibidache bei Amazon.de.


Sergiu Celibidache. Photo Copyright © Werner Neumeister / EMI.
Celibidache CDs bei Amazon.de - Bücher zu Celibidache bei Amazon.de


Sergiu Celibidache. Photo Copyright © EMI Classics.
Celibidache CDs bei Amazon.de - Bücher zu Celibidache bei Amazon.de


Sergiu Celibidache. Photo Copyright © Werner Neumeister / EMI.
Celibidache CDs bei Amazon.de - Bücher zu Celibidache bei Amazon.de





Deutsch Politik Geschichte Kunst Film Musik Lebensart Reisen
English Politics History Art Film Music Lifestyle Travel
Français Politique Histoire Arts Film Musique Artdevivre Voyages

Index  Advertise  Werbung  Links  Feedback
© Copyright www.cosmopolis.ch  Louis Gerber  All rights reserved.