Deutsch Politik Geschichte Kunst Film Musik Lebensart Reisen
English Politics History Art Film Music Lifestyle Travel
Français Politique Histoire Arts Film Musique Artdevivre Voyages

Index  Advertise  Werbung  Links  Feedback
© Copyright www.cosmopolis.ch  Louis Gerber  All rights reserved.

Osama Bin Laden ist tot

Hinzugefügt am 8. Mai 2011
Täglich gibt es Revisionen des Tathergangs und werden neue Details bekannt. Die Frau Bin Ladens, die im Zimmer mit dem Terrorchef von den Navy SEALs eine Schusswunde am Bein zugefügt erhielt, sagte laut der Zeitung Dawn, ihr Mann habe nach seiner Kalaschnikow greifen wollen, als die Angreifer ins Zimmer stürmten.

Die USA haben am 7. Mai 2011 fünf Videos kurze Videos ohne Ton veröffentlicht, die unter anderem Bin Laden zeigen, wie er sich selbst am Fernsehen zusieht und wie er für Reden übt. So wir die Aura des Terrorchefs zerstört.


Hinzugefügt am 4. Mai 2011 um 20:29
Obamas Presse-Sekretär hat soeben verkündet, Obama habe zusammen mit Gates und Clinton entschieden, die Fotos des Toten Osama Bin Laden nicht zu veröffentlichen, damit sie nicht zu Propagandazwecken benutzt werden können. Die USA wüssten mit Sicherheit, dass es sich um Osama handelte, und Al-Kaida wisse dies auch.

Hinzugefügt am 3. Mai 2011 um 20:23
Jetzt heisst es plötzlich, Osama Bin Laden sei bei der Tötung nicht bewaffnet gewesen und habe keine Frau als Schutzschild benutzt. John Brennan, der US counter-terrorism official, hatte der Presse zuerst noch was ganz anderes erzählt. Das Video der Tötung sollte zumindest von einigen unabhängigen Presseleuten eingesehen werden. Das Foto des Toten gehört veröffentlicht.

Hinzugefügt am 2. Mai 2011; zuletzt aufdatiert am 3. Mai 2011 um 14:26
Der pakistanische Präsident Zardari hat heute (3.5.2011) zugegeben, dass Pakistan nicht in die US-Geheimoperation gegen Bin Laden involviert war.

In der pakistanischen Garnisonsstadt Abbottabad leben viele pakistanische Generäle. Die Militärakademie Kalkul befindet sich nur ein bis zwei Meilen von Osama Bin Ladens Versteck entfernt. In seinem Haus, das eine Million Dollar wert sein soll, verfügte der Terrorchef weder über einen Internetzugang noch einen Telefonanschluss, um keine Spuren zu hinterlassen.

Beim amerikanischen Angriff kamen vier MH-60-Helikopter zum Einsatz. Zwei dienten beim Angriff, zwei als Nachhut bei Problemen. Ausgeführt wurde die Aktion vom Navy SEALs Team 6, das zusätzlich von einer ferngesteuerten Predator-Drohne begleitet wurde.

Im Weissen Haus verfolgten Obama, Biden, Gates, Clinton und andere die Operation live per Video. Sie sahen so, wie ein Helikopter eine Bruchlandung hinlegte. Im Gebäudekomplex in Abbottabad befanden sich anscheinend 36 Personen: 4 Männer, 9 Frauen und 23 Kinder.

Alle Männer starben. Bei den drei neben Osama getöteten Männern soll es sich um einen Sohn Bin Ladens, den Kurier Osamas sowie den Bruder des Kuriers handeln.

Eine der Frauen Osamas wurde getötet. Laut den USA sei sie von Bin Laden selbst als Schutzschild benutzt worden. Zwei weitere Frauen sollen verletzt worden sein.

Osama Bin Laden selbst soll von einem Navy SEAL mit zwei Kopfschüssen über dem linken Auge getötet worden sein, als er Gegenwehr leistete und versuchte, auf die Angreifer zu schiessen.

Videos und Fotos von Osama Bin Ladens Tod fehlen nach wie vor. Das Gebäude stand nach dem Angriff in Flammen. Der Komplex wurde abgeriegelt.

Der getötete Kuriere brachte die Amerikaner auf die Spur des Terroranführers. Die USA folgten dem Kurier seit langer Zeit und fanden das 2005 gebaute grosse Haus, das mit hohen Mauern und Stacheldraht gesichert war. Die Kurier-Brüder verfügten über kein Vermögen, konnten sich aber das teure Haus leisten.

US-Spezialkräfte nahmen DNA-Proben von Osama Bin Laden, bevor sie den Getöteten im Meer beisetzten, um so keine Kultstätte zu hinterlassen. Die Identität des Erschossenen soll mehrfach überprüft worden sein.

Osama Bin Laden hat al-Qaida schon lange nicht mehr geführt. Er war nur der symbolische Leader und Gründer einer weitverzweigten Ansammlung von Terrororganisationen. Zum Teil stehen Die Terrorzellen locker miteinander in Verbindung und kommen gar in gemeinsamen Trainingslagern zusammen, zum Teil handelt es sich um völlig unabhängig voneinander operierende Gruppen, die oft einfach nur vom Beispiel Osamas inspiriert werden.

Mit dem Tod Bin Ladens endet der Terror daher nicht. Die USA werden weiterhin in einem Kampf, den eigentlich niemand gewinnen kann, wertvolle Ressourcen verschleissen. Bin Laden ist nun für viele ein Märtyrer. Doch der Tod des fast mythischen Anführers könnte auch zu Rekrutierungsproblemen für Terrorgruppen führen. Vor allem aber könnte der muslimische Frühling mit seinen dramatischen Umwälzungen viele Kräfte konstruktiv binden. Der Ausgang der Revolutionen, Aufstände und Protestaktionen in Tunesien, Ägypten, Syrien, Jemen, Marokko und anderen Länder ist ungewiss. Weiterhin bleibt unklar, welche Regime fallen und was für Regime allenfalls folgen werden.


Hinzugefügt am 2. Mai 2011 um 10:24
Inzwischen sprechen Fernsehsender von vier US-Helikoptern, die an der Aktion gegen Osama bin Laden beteiligt waren. - Nicht zuletzt in Indien wird spekuliert, der umstrittene pakistanische Geheimdienst ISI habe Osama bin Laden versteckt gehabt. - Die US-Aussenministerin Hillary Clinton hatte am 10. Mai 2010 Pakistan vorgeworfen, Mitglieder der pakistanischen Regierung wüssten, wo sich der Terrorführer versteckt halte: „I am not saying they are the highest level... but I believe somewhere in this government are people who know where Osama bin Laden and al -Qaida and where Mullah Omar and the leadership of the Taliban are.“

Artikel vom 2. Mai 2011 um 09:08  
Knapp 10 Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2011 haben es die USA endlich geschafft: In einer geheimen Operation gelang es einer amerikanischen Spezialeinheit, Osama bin Laden in Pakistan aufzuspüren und am Sonntag, dem 1. Mai, in Abbottabad zu töten. Drei weitere Männer und eine Frau sollen ebenfalls getötet worden sein.

Laut India Today und ABC waren die offiziellen pakistanischen Stellen, Regierung und Geheimdienst ISI, nicht über die Operation unterrichtet worden, aus Angst, Osama bin Laden könnte gewarnt werden.
Laut India Today nahmen zwei US-Helikopter an der 40 Minuten dauernden Operation teil. Laut einem US-Offiziellen lebte Osama bin Laden in einem Quartier, in dem viele pensionierte pakistanische Militärführer wohnten.

Laut CNN wurden die USA im Januar auf den möglichen Aufenthaltsort aufmerksam. Im März begannen seriöse Vorbereitungen. Das Versteck von Osama in einem reichen Quartier war von einer riesigen Mauer umgeben. Anders als die Nachbarn wurden dort die Abfälle nicht nach draussen gebracht, sondern im Innern der Luxusimmobilie verbrannt. Dem teuren Haus fehlte ein Internetzugang. Viele solche Indizien liessen auf das Versteck von Obama bin Laden schliessen.

Laut CNN wurde Osama bin Laden
in der Stadt Abbottabad, die rund 50km [korrigiert am 2.5.2011 um 20:39: 50km anstelle von 100km] nördlich der pakistanischen Hauptstadt Islamabad gelegen ist, im Haus, in dem er sich versteckt hielt, in den Kopf geschossen.

Präsident Obama machte in seiner Rede zum Tod des Terrorführers klar, wie schon Präsident Bush kurz nach 9/11 gesagt habe, handle es sich beim Krieg der USA nicht um einen Krieg gegen den Islam. Bin Laden sei kein muslimischer Führer gewesen, sondern ein Massenmörder von Muslimen.


In den USA, so zum Beispiel vor dem Weissen Haus in Washington und in New York bei Ground Zero, kam es nach der Verkündigung in der Nacht vom 1. auf den 2. Mai zu spontanen Jubelfeiern, die noch andauern.

Osama bin Laden ist tot. Es handelt sich um einen wichtigen psychologischen Schlag gegen das Terrornetzwerk al-Qaida. Der Gründer und Führer der Terrororganisation konnte eliminiert werden. Ob sich die Organisation von diesem Schlag erholen wird, muss sich noch weisen. In einer revolutionären Zeit, in der Muslime in vielen Ländern für Freiheit, Demokratie, Mitbestimmung, Arbeitsplätze und Menschenrechte demonstrieren, sinkt die Attraktivität für Terrorideologien. Lässt sich weiterhin genügend Nachwuchs rekrutieren und zu Terroristen ausbilden? Können weiterhin genügen Gelder zum Kampf bereitgestellt werden? Oder nimmt der Terror, um die eigenen Möglichkeiten zu demonstrieren, sogar zu? Die Zukunft wird es zeigen.


Alle Aktionen bei Amazon.de.







Deutsch Politik Geschichte Kunst Film Musik Lebensart Reisen
English Politics History Art Film Music Lifestyle Travel
Français Politique Histoire Arts Film Musique Artdevivre Voyages

Index  Advertise  Werbung  Links  Feedback
© Copyright www.cosmopolis.ch  Louis Gerber  All rights reserved.