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Merkels Rede im Bundestag
Die EU nach dem Gipfel
Artikel vom 14. Dezember 2011 um 21:45
In ihrer heutigen Bundestagsrede (Regierungserklärung) sah Kanzlerin Merkel
„die übergrosse Mehrheit der
Mitgliedstaaten der Europäischen Union“ auf dem Weg in
eine „Fiskalunion im Sinne
einer Stabilitätsunion“. Durch die am EU-Gipfel vom 9. Dezember 2011
vorgenommene Weichenstellung will sie die „Konstruktionsfehler [...]
korrigieren, die bei der Schaffung der Wirtschafts- und Währungsunion
begangen wurden.“ Sie glaube, dies sei „unwiderruflich“. Sie stellte den
Gipfel vom 9. Dezember in eine Reihe mit dem Vertrag von Maastricht, der vor
20 Jahren die Wirtschafts- und Währungsunion begründete.
Ein sehr gewagter Vergleich angesichts der Tatsache, dass sich bisher alle
Meilensteile und anderen Wunderlösungen der Krise seit 2008 immer sehr rasch
als ungenügend herausgestellt haben.
Die Kanzlerin sagte in ihrer Bundestagsrede, bis März 2012 sollte die
vertragliche Grundlage für die Stabilitätsunion ausgearbeitet sein und
danach „so schnell wie möglich durch die nationalen Parlamente ratifiziert
werden und in Kraft treten.“
Dass die Wirtschaftslage und die Märkte so lange ruhig bleiben werden, kann
niemand ernsthaft glauben. Griechenland ist bankrott. Portugal ist schwer
angeschlagen. Vor allem aber ist in Italien noch viel zu tun - wohl über ein
Jahrzehnt. [Korrektur vom 15.12.2011: Nicht SPD-Fraktionschef Franz-Walter Steinmeier,
sondern Jürgen Trittin von den Grünen merkte] dazu in
seiner danach gehaltenen Rede an, die EU-Zone werde laut Prognosen 2012
insgesamt um 1% schrumpfen, Italien sogar um 2%. Da erwarten uns noch viele
Stolpersteine und Anpassungen auf dem Weg der Genesung.
Mit Blick auf Grossbritannien meinte die Kanzlerin: „Jeder
EU-Mitgliedstaat, der dies möchte, kann sich dem neuen Vertrag anschließen.
Wir wollen uns auf das Ziel verpflichten, den neuen Vertrag in den EU-Rahmen
zu überführen, sobald dies möglich ist. Dieser Weg wird Europa die Tür zur
Fiskalunion im Sinne einer Stabilitätsunion weit öffnen.“
Zu diesem Thema sagte Gregor Gysi in seiner Rede später, es widerspreche dem
Völkerrecht, neue Verträge einzuführen, welche bestehende
EU-Verträgen verletzten.
Realistisch merkte die Kanzlerin an, „die
Bewältigung der Staatsschuldenkrise [... ] wird Jahre dauern.“
Sie behauptete: „Die Bundesregierung [hat]
entscheidend mitgewirkt, indem sie seit Beginn der Krise bei allen Maßnahmen
zur akuten Krisenbewältigung [Zuruf von der SPD: Erst mal Nein gesagt hat!]
ein ausgewogenes Verhältnis von nationaler Eigenverantwortung und
europäischer Solidarität eingefordert hat.“
Merkels Rede im Bundestag: „Solange die Mitgliedstaaten weitgehend selbst für
ihre Wirtschafts- und Haushaltspolitik verantwortlich sind [...], so lange
wird es ganz entscheidend darauf ankommen, dass zunächst einmal jeder selbst
seine Hausaufgaben macht. Eigenverantwortung ist die erste Säule unserer
Stabilitäts- und Fiskalunion.“
Sie verwies auf die Anstrengungen von Irland, Portugal, Griechenland,
Italien und Spanien zur Gesundung. Zu Irland sagte sie: „Wichtige
Strukturreformen, insbesondere im Bankensektor, werden durchgesetzt; die
gestiegene Wettbewerbsfähigkeit hilft Exporten und Wachstum.“ Zu Portugal
meinte sie: „Portugal kann sich auf einen breiten Konsens stützen, um
die notwendigen Konsolidierungs- und Reformmaßnahmen weiter konsequent
anzugehen. Die letzten Daten, die wir aus Portugal bekommen haben, sind, was
die Defizitstruktur anbelangt, sehr ermutigend.“ Zum bankrotten
Griechenland, zum angeschlagenen Italien und zum unter einer
Arbeitslosigkeit von über 20% leidenden Spanien führte sie aus:
„Griechenland arbeitet inzwischen parteiübergreifend daran, seine
Verpflichtungen für die Konsolidierungs- und Reformziele umzusetzen. Italien
hat vor wenigen Tagen weitreichende Sparmaßnahmen und Reformen verabschiedet
und das Ziel noch einmal bekräftigt, bis 2013 den Haushaltsausgleich zu
schaffen und wichtige Strukturreformen durchzuführen. In Gesprächen hat mir
der zukünftige spanische Ministerpräsident noch einmal versichert, dass auch
Spanien den Reformkurs nach dem Regierungswechsel fortsetzen wird.“
Kanzlerin Merkel bezeichnete die „Solidarität [als] zweite Säule der neuen
Stabilitäts- und Fiskalunion. Fünf Elemente sind dabei wichtig: Erstens. Mit
den Ende November verabschiedeten Leitlinien soll die Wirksamkeit der EFSF
deutlich erhöht und sollen Ansteckungsgefahren besser eingedämmt werden.
Wichtiger Beschluss bei dem Rat letzte Woche war, dass sich die Europäische
Zentralbank bereit erklärt hat, die EFSF mit ihrer Expertise und ihren
technischen Möglichkeiten zu unterstützen.“
Als zweites Element erwähnte die Kanzlerin: „Die Einrichtung des dauerhaften
Krisenbewältigungsmechanismus ESM, der die EFSF ablösen soll, wird auf 2012
vorgezogen werden. [...] Dann werden alle Mitgliedstaaten und nicht nur die
Triple-A-Länder ihren Beitrag, und zwar einen wirksamen Beitrag, zu dem
Solidaritätsmechanismus leisten.“
Merkels drittes Element: „Der IWF soll über eine angemessene finanzielle
Ausstattung verfügen. Dazu prüfen die Euro-Länder und weitere
EU-Mitgliedstaaten, dem IWF zusätzliche Ressourcen in Form von bilateralen
Krediten in Höhe von bis zu 200 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen.
Auch andere Mitglieder der internationalen Staatengemeinschaft sind
eingeladen, sich parallel an der Aufstockung der IWF-Ressourcen zu
beteiligen. Die Mittel sollen dem allgemeinen Konto des IWF zur Verfügung
stehen und im Rahmen der regulären IWF-Geschäftspolitik verwendet werden.
Sie unterliegen also strikter Konditionalität.“
SPD-Fraktionschef Steinmeier sah im Geld für den IWF eine Methode, um den
Bundestag zu umgehend. Deutsches Steuergeld fliesse über die Bundesbank an
den IWF und dann zurück in die EU.
Gregor Gysi von der Linken sagte später dazu im Bundestag, die Regierung
wolle die €200 Milliarden für den IMF nur, um nicht die EFSF
und den ESM aufzustocken zu müssen. Gysi attackierte Merkel hart mit den
Worten, durch ihre Krisenbekämpfung sänken der Lebensstandard und das
Selbstwertgefühl in Europa. wodurch die EU zerstört werde. Gysi meinte
(nicht ganz zu Unrecht), Sarkozy wolle, dass Deutschland für die Schulden
der französischen Banken mithafte.
Als viertes Element der Solidarität in der EU erwähnte die Kanzlerin in
ihrer Rede die Beteiligung des Privatsektors im Rahmen des ESM. Damit
orientiere sich die EU an der Praxis des IWF. „Zudem sollen alle neuen
Staatsanleihen von Euro-Ländern künftig standardisierte
Umschuldungsklauseln, also die sogenannten CACs, enthalten. Damit wird
einerseits noch einmal unterstrichen, dass die freiwillige Umschuldung
Griechenlands ein besonderer Fall ist, und andererseits größtmögliche
Klarheit und Berechenbarkeit für Investoren in europäische Staatsanleihen
geschaffen.“
Na ja, die Zeichner von Staatsanleihen sind erleichtert, weil der letzte
EU-Gipfel nun plötzlich keinen Haarschnitt für von Privaten gehaltene
Staatsschulden mehr vorsieht. Doch das bedeutet, dass die Staaten, also
letzten Endes die Steuerzahler, für die Schulden der EU-Staaten geradestehen
müssen. Private Anleger, Banken, Pensionsfonds, etc. sollen also wieder auf
Kosten der Steuerzahler geschont werden. Nicht nur ist dies ungerecht,
sondern es wird auch nicht funktionieren. Die Staatspleite von Griechenland
ist bereits ein Fakt (siehe
den frz. Artikel vom Mai 2010 oder die dt. Artikel vom
Juli und
September 2011
September). Portugal und sogar Italien könnten noch folgen. Das könnten
die deutschen Steuerzahler ohnehin nicht stemmen. Den Schuldenturm weiter
erhöhen, bringt nichts. Der so oft kritisierte Schäffler von der FDP hat in
einigen Punkten recht.
Kanzlerin Merkel führte als fünftes Element der Solidarität aus: „In
Situationen, in denen die Finanzstabilität der Euro-Zone als Ganzes bedroht
ist, können dringende Entscheidungen über die Gewährung von Hilfen durch den
ESM mit hoher qualifizierter Mehrheit, nämlich 85 Prozent gemäß des
Kapitalschlüssels, getroffen werden. Bei Grundsatzentscheidungen, etwa
Schaffung neuer Instrumente oder Veränderung des Volumens des ESM, bleibt es
selbstverständlich beim Einstimmigkeitsprinzip. Das gilt auch für
Hilfsmaßnahmen. Sie werden als letztes Mittel und wiederum nur gegen strenge
Auflagen gewährt.“
Die Kanzlerin sagte danach in ihrer Rede, „die gegenwärtige Krise im
Euro-Raum ist von der Ursache her eine Staatsschuldenkrise“. Zuruf von der
LINKEN: Das ist falsch! - Da hat die Linke zum Teil recht, denn die
Staatsschuldenkrise ist mit der Bankenkrise verbunden, so insbesondere in
Irland, wo der Staat finanziell solide da stand, bis er die Banken rettete.
Gleichzeitig haben allerdings auch viele Staaten, so insbesondere
Griechenland, über ihre Verhältnisse gelebt.
Die Kanzlerin fuhr fort: „[Die Staatsschuldenkrise] ist aber
inzwischen auch eine Vertrauenskrise. Sie ist eine Vertrauenskrise, die die
Politik - niemand sonst - zu verantworten hat. Das begann bei der Gründung
der Wirtschafts- und Währungsunion selbst, als Konstruktionsfehler
zugelassen wurden, die die Euro-Gruppe inzwischen mit voller Wucht treffen.
Das hat sich fortgesetzt, als die Politik nach Gründung der Wirtschafts- und
Währungsunion schon die Prinzipien, die im alten Stabilitäts- und
Wachstumspakt vorgesehen waren, nicht oder nicht vollständig angewandt oder
gar aufgeweicht hat [Ja! Rot-Grün mit Schröder und Steinmeier]. Es ist deshalb
in seiner Bedeutung gar nicht hoch genug einzuschätzen, dass sich die
Politik in den vergangenen Monaten bis hin zum Rat am letzten Freitag
endlich der Aufgabe gestellt hat, genau diese Vertrauenskrise schonungslos
beim Namen zu nennen und die notwendigen Schlussfolgerungen aus ihr zu
ziehen. [...] neues Vertrauen ist die dritte
Säule der neuen Fiskal- und Stabilitätsunion.“
Die Entscheidungen des EU-Gipfels sollen laut Angela Merkel die Einhaltung
der EU-Regeln in Zukunft kontrollieren helfen, die Nichteinhaltung soll Konsequenzen haben.
Merkel führte aus: „Dazu sollen Schuldenregeln im nationalen
Recht, möglichst in den Verfassungen, verankert werden. Verbindliche
Schuldenregeln sollen früh greifen und daher ein wichtiger Beitrag zur
Prävention sein. [...] Ziel ist ein ohne Sondereinflüsse ausgeglichener Haushalt in jedem
Mitgliedstaat. Die Umsetzung dieser europäischen Vorgaben in nationales
Recht kann in Zukunft - auf Antrag der Kommission oder eines
Mitgliedstaates - der Europäische Gerichtshof prüfen. Dies ist umso
bedeutsamer, als die Gerichte neben den Notenbanken - der Europäische
Gerichtshof neben der Europäischen Zentralbank - im Gegensatz zur Politik
die beiden Institutionen sind, deren Glaubwürdigkeit bis jetzt unangetastet
und somit unverändert hoch ist.“
Merkel fuhr fort: „Hinzu kommt eine
weitere deutliche Verschärfung des Defizitverfahrens selbst. Wenn die
3-Prozent-Defizitobergrenze verletzt wird, soll das Defizitverfahren künftig
automatisch ausgelöst werden; es sei denn, eine qualifizierte Mehrheit der
Mitgliedstaaten entscheidet dagegen. Das ist genau die umgekehrte
qualifizierte Mehrheit, die heute im Lissabon-Vertrag verankert ist. Dieses
Prinzip der umgekehrten qualifizierten Mehrheit soll auch bei der
Durchführung des Defizitverfahrens gelten. Das heißt, auch die Einleitung
der nächsten Schritte soll in der Regel automatisch erfolgen.“
„Mitgliedstaaten
im Defizitverfahren sollen sich künftig in sogenannten Reformpartnerschaften
verbindlich auf detaillierte Konsolidierungs- und Reformschritte
verpflichten. Es gibt also nicht mehr die Sanktion, die vor allem im Zahlen
von Geld besteht, welches man gemeinhin nicht hat, wenn man schon ein hohes
Defizit aufweist, sondern es geht in Zukunft um verbindliche Schritte, die
mit der Kommission und dem Mitgliedstaat vereinbart werden. Das ist
sozusagen eine Konditionalität, wie wir sie heute von den Rettungsschirmen
kennen. Die Einhaltung dieser Vereinbarungen soll von Kommission und Rat
überwacht werden. Außerdem haben wir vereinbart, auch das Verfahren zum
Schuldenabbau - die sogenannte Ein-Zwanzigstel-Regel - vertraglich zu
verankern.“
Die Kanzlerin betonte zurecht, es wäre ein
Fehler gewesen, am Gipfel Euro-Bonds einzuführen.
SPD-Fraktionsführer Steinmeier merkte dazu an, dass in Paris die
EU-Gipfelergebnisse ganz anders interpretiert würden als in Berlin.
Steinmeier verwies auf Le Monde. Laut der Zeitung sieht sich Sarkozy
als Gipfel-Sieger [eingefügt am 15.12.11: „Weil in Zukunft die
Europäische Zentralbank vorübergehend die operative Führung der EFSF und vor
allen Dingen dann das ESM übernehmen wird“. Steinmeier sagte, dies werde „in
Frankreich als der grosse Durchbruch gefeiert, weil die Deutschen, Frau
Merkel, endlich hätten eingestehen müssen, dass die Beschränkung der EZB auf
Fragen der Geldpolitik historisch überholt sei“. Was gelte
nun, die Interpretation in Berlin oder in Paris, fragte der
SPD-Fraktionschef. Aus Angst vor Abweichlern in der eigenen Koalition gebe
es diesen „verdrucksten Umgang mit dem Thema 'Unabhängigkeit der
Zentralbank'“, meinte Steinmeier. Er verwies auf die 200
Milliarden Euro für den IWF, die nur flössen, um den EFSF oder den ESM nicht
aufstocken zu müssen. „Die Euro-Bonds waren ihre Erfindung. Die haben
Sie jetzt massenhaft in der EZB liegen“]. Steinmeier traf einen wunden Punkt mit
dem Hinweis darauf, Eurobonds
lägen bereits bei der ECB. Diese kaufte nämlich bereits viele Staatsanleihen
auf.
Kanzlerin Merkel betonte: „Der Euro hat sich bewährt. Er ist
wertbeständiger, als es die D-Mark je war. Als Exportnation profitiert
Deutschland in besonderem Maße vom Euro. Das gilt nicht nur für die großen
Unternehmen, sondern gerade auch für die mittelständischen Unternehmen in
Deutschland. Das muss immer wieder betont werden.
„Aber der Euro
ist eben auch weit mehr als eine Währung. Er steht symbolhaft für die Tiefe
der europäischen Einigung. Die Krise hat die Europäer deshalb auch viel
enger, als das jemals der Fall war, zusammenrücken lassen. Dies gilt
insbesondere für die deutsch-französische Zusammenarbeit, die sich in dieser
Krise in besonderer Weise bewährt hat.“
„Der Weg zur
Überwindung der Krise ist lang, er ist beschwerlich; aber am Ende dieses
Weges werden eine nachhaltig gestärkte Euro-Zone und eine nachhaltig
gestärkte Europäische Union stehen. Das ist das Ziel. Es ist die beste
Voraussetzung für eine gute Zukunft, eine gute Zukunft Europas und eine gute
Zukunft Deutschlands. Die Bundesregierung arbeitet dafür. Ich lade Sie alle
in diesem Parlament ein, daran mitzuwirken.“ Soweit Merkels Rede
(Regierungserklärung) im Bundestag.
Angela Merkel hat zusammen mit Nicolas Sarkozy am EU-Gipfel sicherlich
einige Schritte in die richtige Richtung gemacht, doch auch die Steuerzahler
weiter in Haft genommen. Die Privatwirtschaft und die Privatanleger wurden
wieder einmal auf Kosten der Steuerzahler geschont. Der Schuldenturm wächst
weiter. Viele Schritte sind noch nötig. Nicht nur in Italien (siehe u.a.
Parlament billigt Montis Reformkurs und die
Regierung Monti) muss sich die Mentalität ändern. Vor allem muss der
Finanzsektor neu geordnet werden. Banken und andere Finanzdienstleister
dürfen nicht zu gross und zu sehr miteinander verknüpft bleiben. Die
Geschäftsbereiche von Finanzunternehmen müssen limitiert werden (Glass-Steagall
in den USA ist nur ein Stichwort). Es bleibt noch viel zu tun.
P.S. Die EU bleibt für einige Länder weiterhin attraktiv. Die EU hat am 9.
Dezember 2011 nicht nur einen EU-Gipfel abgehalten, sondern auch formell
Kroatien als 28. Mitglied in die Europäische Union aufgenommen. Serbien
hingegen muss noch draussen bleiben.
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