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Hamburg Marriott Hotel
Hotelkritik und Fotos
Artikel vom 2. Februar 2004; neue Fotos eingefügt am 2. Dezember 2008
Das Hamburg Marriott Hotel an der
ABC-Strasse 52 liegt am "Kleinen Gänsemarkt", so der Spitzname des
unbenannten Platzes, der von Mai bis September mit seiner in Hamburg fast
einzigartigen Hotelterrasse zum Verweilen einlädt. In unmittelbarer
Hotelnähe liegen Antiquitätengeschäfte sowie die Boutiquen von Gucci, Mulberry,
Prada und Ralph Lauren. Die U-Bahn am
Gänsemarkt und die Oper sind leicht zu Fuss zu erreichen.
Die meisten (guten) Hotels haben freundliches Personal. Beim Hamburger
Marriott schien es dem Schreibenden besonders höflich. Der Wert der
Mitarbeiter wird denn auch vom Management höher eingeschätzt als bei anderen
Hotelgruppen. So wurden nach den Attentaten vom 11. September 2001 bei
Marriott fast keine Leute entlassen.
Im 1988 erbauten Hamburg Marriott Hotel wurden 2001 alle Zimmer renoviert.
Neue Teppiche, Tapeten, Bilder, Möbel, Fernseher, Telefone mit Mailbox und
ein Business Center kamen ins Haus. Als der Schreibende im Juni 2003 zu Besuch
war, wurde in der fünften und sechsten Etage sowie in allen öffentlichen
Räumen bereits WLAN angeboten.
Das Hamburger Marriott war eines jener Pilothotels,
in dem die "At Your Service"-Telefontaste erfolgreich getestet
wurde. Für die Hausdame, den Zimmerkellner, den Concierge, Wünsche und
Fragen gibt es nur noch eine Taste, über die der Gast 24 Stunden am Tag mit
dem Serviceteam verbunden wird. 2003/2004 wird die "At Your Service"-Telefontaste
in allen 2600 Marriott-Hotels weltweit eingeführt.
Die "Dominique Beautyfarm" im Untergeschoss bietet Fitnessraum,
Whirlpool, finnische Sauna, Solarium, ein Schwimmbad mit den Dimensionen
21/12/1,40 m sowie einen Massage- und Kosmetikservice. Dominique offeriert von
der Haarpflege über Depilation, Epilation, Maniküre, Pediküre, Schönheits-
und Dampfbäder, Massagen, Gesichtspflege, Cellulite-Behandlung bis zu
Schlankheitskonzepten alles unter einem Dach. Dominique arbeitet im
Kosmetikbereich unter anderen mit den Pflegeprodukten Méthode Jeanne Piaubert
Paris und La
Prairie. Seit 1991 behandelt Frau Dominique neben Hotelgästen auch viele
Stammkunden. Nach eigener Aussage besitzt sie die führende Beauty-Farm in
Hamburg, in der man dank Marriott auch Essen, Trinken und Schlafen kann.
Dass der in Utah geborene Hotelkettengründer John Marriott den Mormonen
angehörte, merkt man im Hamburg Marriott Hotel nur an einem Detail: Im Nachttischkästchen befindet sich
neben der Bibel auch The Book of Mormon; nicht so übrigens im Renaissance
Hamburg Hotel. Die Urgrossmutter des heutigen Familienpatriarchen Bill
Marriott kam in den 1850er Jahren aus Northampton nach Salt Lake. Sie gehörte
zu den Pionierinnen unter den Mormonen, die sich vor Verfolgung Schutz suchend
hier ab 1847 niederliessen.
Der 1927 aus einem Bierstand entstandene Familienkonzern der Marriotts war
zuerst weitgehend ein Dienstleistungsbetrieb im Restaurations- und
Lebensmittelsektor. 1956 übernahm Bill Marriott die Leitung des damals noch
kleinen Hotelgeschäfts und baute es zur weltweiten Gruppe aus. Seine drei
Söhne arbeiten alle im Familienkonzern mit.
Die erwähnte Renaissance Hotel Gruppe gehört seit 1997 zu Marriott.
Ebenfalls zum Beherbergungs-Portfolio von Marriott gehören die Ramada Hotels
& Resorts, die Courtyard by Marriott Hotels sowie die Ritz-Carlton Hotels,
die das Luxus-Segment der Gruppe bilden. 2002 feierte Marriott International
das 75jährige Firmenjubiläum, beschäftigte weltweit in über 60 Ländern
rund 144,000 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von $19 Milliarden.
Der Vorteil einer grossen Hotelkette wie Marriott ist, dass sich in den
meisten grösseren Städten der Welt ein Haus der Gruppe befindet.
Geschäftsreisende und Leute, die privat viel unterwegs sind, können so überall den
ihnen bekannten Komfort eines Fünf-Sterne-Hauses geniessen und dabei von
speziellen Programmen für treue Gäste profitieren.
Die "Marriott Rewards" wurden in den letzten sieben Jahren vom
Magazin Business Traveler als "Best Hotel Rewards Program in the
World" ausgezeichnet. Die Leser des Magazins Business Week
wählten "Marriott Rewards" 2003 ebenfalls zum besten Hotel-Treue-Programm.
Rund die Hälfte aller Gäste profitierten 2003 von diesen Vergünstigungen, was
diese Kunden natürlich an Marriott bindet. Die firmeneigene Homepage erzielte
bereits 2002 einen Umsatz von $1,1 Milliarden, Marriott International generierte
neun Prozent aller Buchungen über das Internet.
Hotels in Hamburg
Billigflüge Hamburg
Siehe auch den Artikel zum Restaurant des Hamburg Marriott Hotels, dem American
Place.
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Panoramaansicht des Hotels. Foto © Hamburg Marriott Hotel.

Blick in ein Zimmer. Foto © Hamburg Marriott Hotel.

Das Restaurant Speicher.
Foto © Hamburg Marriott Hotel.

Der Wellnessbereich mit Fitnessraum, Massage- und Kosmetikservice,
Whirlpool, finnischer Sauna, Solarium und Schwimmbad.
Foto © Hamburg Marriott Hotel.
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