|
Hotel Imperial Wien
Geschichte und Photos des
Wiener Luxushotels
Hotel Imperial Wien, Kärtner Ring 16, A-1015 Wien, Österreich.
Artikel vom 1. Februar 2012 (letzte Aufdatierung 2.2.2012)
Vom Württembergischen Palais
zum Hotel Imperial
In Wien gibt es zwei historische Hotels der
Extraklasse: Das
Sacher und das Imperial. Das freistehende und daher leicht
zu sichernde Imperial ist das Palais, in dem Österreichs Staatsgäste
residieren. Das Imperial ist daher nicht einfach nur ein Luxushotel, sondern
ein Ort der Geschichte und der Kultur.
Wo heute das Imperial Gäste aus aller Welt empfängt, stand um 1860 noch gar
nichts. Die Militärs der Habsburger hatten erfolgreich für die Erhaltung des
Glacis - der strategischen leeren Fläche - vor den Wiener Stadtmauern
gekämpft. Doch damit sollte es nun vorbei sein. Der damals junge Habsburger
Kaiser Franz Joseph I. wollte eine moderne Hauptstadt, verbunden durch
Eisenbahnen und umgeben von einem eleganten Boulevard, dessen Bau 1861
begann.
Die Ringstrasse wurde am 1. Mai 1865 eröffnet.
1870
war Wien mit 700.000 Einwohnern
nach London und Berlin
Europas drittbevölkerungsreichste Stadt.
Investoren wurden mit dem Versprechen jahrzehntelanger Steuerfreiheit angelockt. Prinz Philipp von
Württemberg, der die Grossnichte des Habsburger Kaisers geheiratet hatte,
liess sich von 1863 bis 1866 vom Münchner Architekten Arnold Zanetti und dem
Wiener Baumeister Heinrich Adam ein fürstliches Palais bauen, das wir heute
als Hotel Imperial kennen.
Der Preussisch-Österreichische Krieg von 1866 machte Philipp von
Württemberg, der auf Seiten der Habsburger kämpfte, einen Strich durch seine
Wiener Wohnungspläne. Als er von der verlorenen Schlacht in Königgrätz in
sein Palais zurückkehrte, fand er den Garten hinter seinem Wiener Domizil
als Opfer der Wiener Stadtplanung. Er konnte nicht mehr wie beabsichtigt
ungestört bis zur Karlskirche lustwandeln, da sich hinter seinem Palais nun
plötzlich anstelle seines Parks eine Strasse befand. Diese war von der
Wiener Stadtverwaltung ohne sein Wissen und seine Zustimmung gebaut worden.
Zugleich wurde noch eine Baugrube für den Musikverein ausgehoben. Der empörte Prinz von Württemberg zog
daraufhin nach Alsergrund in das Strudelhof Palais in die Wiener Vorstadt.
Die damals zirkulierenden Gerüchte, nach denen der Prinz auf Grund finanzieller
Nöte sein Ringstrassen-Palais aufgegeben habe, scheinen eher unfundiert zu
sein.
Der gerissene Financier Horace Ritter von Landau kaufte das Stadtpalais
1872. Bereits zwei Jahre zuvor hatte Anton Schneider, der Besitzer des Hotels
Erzherzog Karl in der Kärntner Strasse, ein steuerbegünstigtes Wohnhaus
gegenüber dem Palais Württemberg gebaut und dieses sogleich zum
Grand Hotel Wien umfunktioniert. Mit diesem Vorbild vor Augen wandte
sich 1872 Horace Ritter von Landau mit dem Wunsch an die Stadt Wien, aus dem
Württembergischen Palais ebenfalls ein Hotel machen zu dürfen. Nach nur wenigen
Monaten war das um eine Etage aufgestockte Luxushotel bereit zur Eröffnung.
Der italienische Neorenaissance-Stil in den Zimmern war beibehalten worden.
Das Hotel eröffnete am 28. April 1873 sein Tore, bereit zur Eröffnung der Weltausstellung,
die am 1. Mai folgte.
Der Name des Hotels war Programm: Imperial im Stil, dabei mit modernem
Komfort wie Personenaufzug und Telegraf aufwartend.
Brasiliens Kaiser Dom Pedro II. war der erste Staatsmann, der sich 1873 ins
Gästebuch eintrug. Kaiser Wilhelm I. kam in Begleitung von Reichskanzler
Bismarck ebenfalls zur Weltausstellung ins Imperial. Pikanterweise wohnte
Frankreichs Präsident Patrice de Mac Mahon zur selben Zeit auf demselben
Stock. Mac Mahon war drei Jahre zuvor im Deutsch-Französischen Krieg bei der
Kapitulation in der Schlacht von Sedan verletzt und gefangen genommen
worden. Doch der Hotelleitung gelang es offensichtlich, die zwei Parteien
ohne diplomatischen Zwischenfall gleichzeitig zu logieren.
1879 beehrte der Habsburger Kaiser Franz Joseph I. das Hotel Imperial mit
seinem Besuch, um Otto Fürst von Bismarck anlässlich dessen Wien-Besuches zu
treffen.
1893 residierten im Imperial zur selben Zeit seine nordindische Hoheit der
Reija-i-Rajgan Jagatjit Singh von Kapurthala, Prinz Georg
und Prinzessin Marie von Griechenland, die Herzogin von Cumberland sowie
Mahmud Ali, der Bruder des Khediven von Ägypten.
Das Imperial bemühte sich von Anfang an um den Titel
„K & K“. Das Hotel erhielt ihn schliesslich 1918, wenige Wochen vor dem
Ende der Monarchie.
Ein Hotel im Wandel
Das Imperial ging mit der Zeit. Als Franz Ritter von Landau,
der Sohn des Financiers und Besitzers, das Hotel führte, verschwanden die Stallungen aus dem
Erdgeschoss des Hauses. Im 20. Jahrhundert, als die Motorkutschen die
Pferdekutschen ablösten, wurde die riesige Einfahrt zum heutigen
Hoteleingang verkleinert. So entstand die Lobby. Unter den späteren
technischen Errungenschaften ist der Einbau 1969 einer Klimaanlage zu
erwähnen.
Zurück zur frühen Hotelgeschichte: Die Familie Landhaus erkannte rasch, dass
ein Fachmann das Imperial führen sollte. Sie gewann 1875 den Hotelier Johann Frôhner aus Budapest als Pächter.
Dieser wiederum engagierte Gustav von Rühling als Direktor. Dieses Duo schuf
die Hotellegende: Das Imperial.
1912 wurde das Hotel von einer Aktiengesellschaft übernommen, an der die
Wiener Verkehrsbank die Mehrheit hielt. Das Imperial wurde weiter
modernisiert und erhielt eine Zentralheizung. Eine Aufstockung um weitere
zwei Etagen wurde grundsätzlich bewilligt, allerdings erst 15 Jahre später
endgültig. 1928 schliesslich wurde zwei Stockwerke an der Ringstrassenseite
dem Palais aufgesetzt.
Zu den späteren Besitzverhältnissen: In
der
Aktiengesellschaft Imperial Hotels Austria AG war die Creditanstalt bis 1987
Mehrheitseigentümerin. Damals wurden Anteile und Management an die
italienische CIGA Gruppe abgegeben, die das Imperial 1950 umfassend
renovierte, die Zimmerzahl von 158 auf 145 reduzierte und vier Stockwerke
völlig neu gestaltete. 1994 entstand ein neuer Eingangsbereich, wobei die
Decke auf ihre ursprüngliche Höhe zurückgeführt wurde. Von 1995 bis 1998
übernahm Starwood Hotels & Resorts schrittweise das Imperial. 2000 wurde die
vierte Etage renoviert und der fünfte Stock ausgebaut. Maisonette Suiten mit
Blick über dem hinter dem Hotel gelegenen Musikverein entstanden. Ein
Fitness mit Sauna wurde im obersten Stock eingerichtet. 2003 wurden die
Zimmer und Suiten der Belle Etage von Grund auf erneuert, Bezüge, Vorhänge
und Seidenbespannungen nach historischen Vorlagen neu eingesetzt und die
antiken Möbel restauriert.
Künstler und Adlige
Weltberühmte Künstler kamen von Anbeginn ins Hotel. Richard Wagner
bezog 1875 mit seiner Familie sieben Zimmer im Imperial, wo er sich auf
seine Aufführungen von Tannhäuser und Lohengrin vorbereitete. In einem Salon
mit Klavier musizierte Wagner nächtelang, dank schwarzem Kaffee regelmässig
mit neuer Energie versorgt. Als Höhepunkt seines Besuches gilt ein Dinner,
das der Komponist und Dirigent für 40 Gäste im Imperial gab.
Die in jener Zeit nicht weniger berühmten Schauspielerinnen Eleonora Duse
und Sarah Bernhard residierten ebenfalls im Imperial. Bei der Duse reihten
sich im Korridor die Blumenarrangements. Die Bernhard reiste mit schweren
Koffern mit Goldbarren, denn damals schon war die Angst vor Inflation gross.
Die Bernhard war in Wien in einer ihrer Glanzrollen als Fedora zu bewundern.
Zu den vielen gesellschaftlichen Ereignissen im Imperial gehörten die
Brautsoirée und das Hochzeitsdéjeuner anlässlich der Heirat von Fürst Karl
von Schwarzenberg mit der geborenen Gräfin Batthyány.
Aus der Liste der unzähligen Staatsgäste im Imperial seien noch der Kaiser
von Japan, die
Königin von Thailand sowie Queen Elisabeth II erwähnt, die 1969 im Hotel
nächtigte und sich so wohl fühlte, dass alle Hotelangestellten vom Direktor
bis zum Hausdiener ein kleines Präsent als Dankeschön erhielten. Die
Fürstensuite war extra für die Queen mit Mobiliar aus dem Hofmobiliendepot
ausgestattet worden.
Auch Literaten wie die Nobelpreisträger Thomas Mann und Rabindranath Tagore
weilten öfters im Imperial. 1929 brachte der PEN Club Kongress den
Nobelpreisträger für Literatur von 1932, John Galsworthy, nach Wien. Als
sein Taxi vor dem Hotel vorfuhr, rutsche sein schwerer Koffer vom Dach und
fiel dem Schriftsteller auf den Kopf. Der ungeschickte Lohndiener wurde
fristlos entlassen, doch Galsworthy intervenierte erfolgreich beim Chef de
Réception mit den Worten:
„Nur eine Beule, nichts weiter.“
Am 18. März 1931 residierte ein gewisser
Charles
Chaplin im Imperial. Ein Arbeitsloser Schauspieler, Johann
Schwefel, der sich als Tramp verkleidet ins Hotel geschlichen hatte, konnte
vom Hausdiener gerade noch rechtzeitig gestoppt werden. Chaplin brauchte
Ruhe, denn er war von 4000 Fans vom Nordbahnhof in einem Triumphzug ins
Imperial geführt worden. Dort wohnte er im Fürstenappartement, das gerade
erst vom japanischen Kronprinzen geräumt worden war. Er habe noch in keinem
Hotel ein so schönes Zimmer gehabt, soll Chaplin begeistert bei einem
Empfang im Marmorsaal des Imperial gesagt haben.
Alfred Hitchcock erzählte nach seinem Besuch im Imperial der Presse
scherzend, er habe seine Frau in seiner Suite verloren, sie
später aber glücklicherweise hinter einer Säule wieder gefunden.
Hohe Politik im Hotel
Im Imperial wurde immer mal wieder grosse Politik gemacht. In einem der
Salons diskutierte Otto von Bismarck mit Ungarns Graf Andrássy politische
Fragen, nur von Tyras, der Dogge des Eisernen Kanzlers, beobachtet.
Am 13. September 1943 wurde Italiens gefallener Diktator Benito Mussolini,
kurz nach seiner Befreiung durch die Deutschen aus seiner italienischen
Haft, heimlich durch einen Seiteneingang ins Imperial geschmuggelt. Sein
Comeback danach als Führer der deutschen Marionettenrepublik von Salò war von kurzer Dauer und endete bekanntlich
tödlich.
Tschechiens Präsident Edvard Beneš verhandelt
im Imperial mit dem Sowjetpräsidenten Nikita Chruschtschow delikate Fragen.
Chruschtschow weilte auch am 3. Juni 1961 im Imperial, um John F. Kennedy zu
treffen.
Nach dem
„Anschluss“ 1938 wurde das
Imperial zur Dependance des Reichsaussenministeriums. Ein Bunker wurde im
Keller eingerichtet. Der ehemalige Hoteldirektor Richard Postl berichtete
später, wie der deutsche Botschafter in Moskau, Graf von der Schulenburg, im
Imperial vom Angriff der Deutschen auf Russland erfuhr und danach selbst
nach Moskau reisen musste, um Stalin persönlich die Kriegserklärung Hitlers
zu überbringen, als der Krieg bereits im Gange war.
Das Imperial überlebte den Krieg unbeschadet. Doch am Ende zogen die Russen
hier und ins
Grand Hotel ein, während dem die Amerikaner ins Bristol
und die Briten ins
Sacher gingen. Die Russen liessen übrigens das Bild von
Kaiser Franz Joseph hängen, nagelten jedoch das nackte Donauweibchens
in der Prunkstiege mit Brettern zu.
Direktor Stefan Plank war während des Krieg als Widerstandkämpfer inhaftiert
gewesen, leitete aber bereits ab Mai 1945 wieder das Imperial. Plank liess
150 Perserteppiche in die Reinigung bringen. Von dort kamen sie jedoch nicht
mehr zurück, sondern verschwanden aus Vorsicht in einem Banktresor. Als die Russen
das Hotel 1955 beim Abzug der Alliierten zurückgaben, hinterliessen sie in
Wien ein tadelloses Haus.
Ab dem 15. September 1955 war das Hotel Imperial wieder in österreichischen
Händen. Das Haus wurde nun ausgehöhlt und in ein zeitgemässes Hotel mit
allen Annehmlichkeiten der Zeit umgewandelt. Beim Besuch des Schahs von
Persien erstrahlte das Imperial bereits wieder in altem Glanz; der Schah
wollte übrigens gar das Hotel kaufen.
1963 kürte das Fortune Magazine das Imperial zum zweitbesten Hotel der Welt.
1995 wählten es die Leser des Conde Nast Traveler zum weltweit besten
Hotel.
Im Imperial residierten regelmässig der König Ibn Saud sowie später sein
Sohn Saud Ibn Abdul. Beide waren Patienten des berühmten Arztes Professor
Fellinger. König Bhumibol von Thailand spielte im Hotel auf dem Saxophon
seine Eigenkompositionen. Der sowjetische Aussenminister Gromyko soll auf
seinen amerikanischen Counterpart Kissinger wütend gewesen sein, weil dieser
für ein Treffen in Wien vor ihm das Imperial gebucht hatte, weshalb er in
der russischen Botschaft übernachten musste.
Transformation, Design und Kunst im Hotel Imperial
Das Hotel Imperial trumpft nicht nur mit einer grossartigen Geschichte,
sondern auch mit eleganter Innenarchitektur und Kunst auf. Aussen am Gebäude,
direkt über dem Eingang, befinden sich vier Portalfiguren des Bildhauers
Franz Melnitzky. Die Allegorien stellen die Herschertugenden Weisheit, Ehre,
Gerechtigkeit und Stärke dar.
Die heutige Drehtüre ist übrigens eine Spezialanfertigung. Man kann sie
anhalten, beide Türen öffnen und für Staatsgäste den roten Teppich
ausrollen.
Die Lobby war einst der Eingang für die Pferdefuhrwerke. Unter dem üppig
verwendeten Marmor befindet sich noch das originale Kopfsteinpflaster. Die
Kutschen hielten an der Prunkstiege, wo livrierte Diener die Verschläge
öffneten und die Gäste direkt vom Wagen über die imposante Treppe in die
Belle Etage geleiteten. Die grosse Halle im Erdgeschoss diente den
Fuhrwerken zum Drehen, um durch das Tor wieder auf den Ring hinauszufahren.
Der Marmorsaal war einst ein Pferdesaal.
Die Wände der Fürstenstiege sind nicht aus Marmor, sondern aus Stuccolustro.
Die Darstellung des Donauweibchen oben an der Treppe ist ein Original von
Hans Gasser. Eine Kopie steht im Wiener Stadtpark. Das Donauweibchen ist
eine legendäre Nixe, die am Grunde des Stromes lebt und für die Ertrunkenen
verantwortlich gemacht wird. Über der Fürstenstiege
hängt ein Gemälde von Zaszer, das Kaiser Franz Joseph I im Alter von 34
Jahren zeigt. Über den Torbögen zur Belle Etage prangt das Wappen der
Fürstenfamilie Württemberg. Es dient heute dem Imperial als Logo. Der Löwe
versinnbildlicht die Macht des Reiches, der Hirsch die rasche Ausbreitung
desselben. Die beiden Wappentüre schmücken ebenfalls den Giebel des Hauses,
der allerdings erst bei der Hoteleröffnung aufgesetzt wurde; das ursprüngliche
Palais besass ein kuppelartiges Dach. Die Gemälde in der Belle Etage zeigen
ebenfalls Kaiser Franz I, hier in der Uniform eines Feldmarschalls, sowie
seine Gemahlin, Kaiserin Elisabeth. Die Originalgemälde von 1864 hängen in
der Wiener Hofburg und stammen von Franz Xaver Winterhalter. Am
Kaisergemälde im Hotel beeindruckt der rechte Schuh des Monarchen, dessen Spitze
scheinbar mit dem Betrachter mitwandert, wann immer er sich vor dem Gemälde
hin- und herbewegt.
Die Fürstensuiten in der Belle Etage mit Raumhöhen von über sieben Metern
prunken mit Antiquitäten und edlen Stoffen. Alle Gästezimmer von der
Mezzanin bis in den fünften Stock sind mit Marmorbädern ausgestattet:
Arabescato Arni, Verde Guatemale, Bianco Statuario und Granite für die
Waschbecken. Die Wände sind in Seide gehüllt. Sämtliche Stoffe für
Möbel und Wandbespannungen stammen von der Firma Baumann im
oberösterreichischen Gmünd. Sie wurden alle nach Mustervorlagen aus dem 19.
Jahrhundert angefertigt.
Bei einer umfassenden Hausführung hat den Schreibenden insbesondere das
blaue Zimmer 210 beeindruckt, eine Imperial Junior Suite (die unterste
Suitenkategorie, eine unter meiner Executive Junior Suite 506) mit einem
äusserst grosszügigen Bad in blauem Marmor. Ein Traum!
Kurzum, das Imperial in Wien ist das ideale Hotel für Reisende, die einen
klassischen Stil schätzen. Begeistert war der Schreibende zudem von
Rupert Schnait, der im Restaurant Imperial
klassische Küche auf höchstem Niveau anbietet.
Nebenbei bemerkt: Der Schreibende hat das Hotel Imperial zuletzt 2011 noch
unter dem Schweizer Hoteldirektor Riccardo Giacometti erlebt. Er hat
inzwischen die Leitung des
Dom Hotels Le Meridien in Köln übernommen.
Hilfreiche Informationen für meinen Artikel gab mir bei einem Hotel-Rundgang
Rosemarie Regner, Director of Luxury Sales im Hotel Imperial. Die
Hauptquelle war eine Hotelgeschichte von Andreas Augustin.
Hotel Imperial Wien, Kärtner Ring 16, A-1015 Wien, Österreich.
|

Das Hotel Imperial Wien bei Nacht. Das Palais Württemberg ist ein Schmuckstück
der Ringstrassenarchitektur.
Gleich dahinter liegt der Wiener Musikverein, in dem unter
anderen die Wiener Philharmoniker spielen. Photos © Hotel Imperial Wien.

Diese Kopie eines Portraits aus der Schule von F. X. Winterhalter aus der
Hofburg, das Franz Josef I zeigt,
hängt im ersten Stock des Imperial. Wer am Bild vorbeigeht stellt fest, dass der
rechte Schuh den Beobachter zu verfolgen scheint. Ein kunstvoller Lichteffekt
des Künstlers. Insbesondere in den öffentlichen Räumen, Gängen und den Suiten
finden sich Antiquitäten und Stilmöbel. Photos
© Hotel Imperial Wien.

Eine Imperial Junior Suite. Alle Suiten im Imperial bieten einen
kostenfreien Butler-Service an. Photos © Hotel Imperial Wien.

Blick in ein Badezimmer mit grünem Marmor und anderen Marmorarten aus Italien
wie in meiner grosszügigen Executive Junior Suite 506, die mit Butler-Service
angeboten wird. Mein Bad hatte neben der Badewanne
eine separate Dusche, Toilette, zwei Waschbecken mit einem eleganten, riesigen goldgerahmten Spiegel und viel Platz. Photos © Hotel Imperial Wien.

Blick in einen Classic Room, die unterste Zimmerkategorie, die bereits über 25
bis 30 Quadratmeter verfügt. Photos © Hotel Imperial Wien.

Das in Nussbaumholz gehaltene Restaurant Imperial, in dem der grossartige
Rupert Schnait klassische, aber keinesfalls
langweilige Küche auf höchst empfehlenswerten Niveau zelebriert. Der
Küchenchef hat schon unzählige Staatsgäste erfolgreich bekocht. Photos © Hotel Imperial Wien.

Die Bar Maria Theresia. Die Herren Billy Joel und Prince gaben
nach ihren Konzerten in Wien in der Bar Maria Theresia noch nächtliche
Privatkonzerte. Photos
© Hotel Imperial Wien.

Blick in die Elisabeth Suite. Die Fürsten Suiten verfügen über
eine Fläche von je 160 Quadratmeter, bei einer Höhe von über sieben Metern.
Sternparkettböden, antike Möbel und Porzellanöfen, Kristalllüster und in
Seide gehüllte Wände begeistern. Photos © Hotel Imperial Wien.

Executive Chef
Rupert Schnait präsentiert Desserts.
Photos © Hotel Imperial Wien.

Ein historischer Stich des Hotels. Photos © Hotel Imperial Wien.
|